Handlungsfeld Kindertagesstätten

Grundsatz: „Alle Kinder in Oldenburg sind in der gemeinsamen Kindertagesbetreuung vor Ort willkommen. Alle Beteiligten, Kinder und Erwachsene, erleben eine Kultur, die durch unsere inklusiven Werte geprägt ist. Alle Kinder werden in ihren individuellen Stärken und Bedürfnissen wahrgenommen, unterstützt und gefördert.”

Gesamtmaßnahmen im Kommunalen Aktionsplan Inklusion: 5 Obermaßnahmen mit insgesamt 18 Einzelschritten. Davon sind derzeit 10 in Bearbeitung.

Die Maßnahmen und ihre Umsetzungsstände

inklusionsförderliche Rahmenbedingungen Land und Stadt

Einzelschritte in Stichworten

  • Einflussnahme auf Novellierung KitaG
  • Koordinierungsstelle Inklusion
  • Vereinbarungen im Zusammenhang der kommunalen Förderung für Kita-Träger um Inklusionsaspekte erweitern
  • Kooperationskalender BBS – Kitas
  • Musterraumprogramm um bauliche Barrierefreiheit ergänzen
  • in heterogenen Gruppen ggf. Personalschlüssel erhöhen

Umsetzungsstand

  • Musterraumprogramm wurde geändert
  • Novellierung KitaG erfolgt (ohne Aufnahme Inklusion)
  • Absprachen zwischen BBS3 und Ausbildungsbetrieben laufen

multiprofessionelles Kompetenzzentrum als Unterstützung

Einzelschritte in Stichworten

  • Konzept und Aufgabenprofil definieren
  • Ressourcen und Rahmenbedingungen schaffen
  • Inbetriebnahme

Umsetzungsstand

  • mobile Dienste (Schule) auch für Vorschulkinder anfragbar
  • Erweiterung Regionales Zentrum für Inklusion (RZI) für Kitabereich nicht absehbar
  • Kooperation mit Gesundheitsamt für Beratung vor Ort angelaufen

fortlaufendes individuelles Qualifikationspaket für Kita-Teams

Einzelschritte in Stichworten

  • Fortbildungsprogramm „inklusive Werte”
  • Vermittlung Fachberatung
  • Vermittlung Supervision

Umsetzungsstand

  • bestehendes Fortbildungsangebot um Werte und Inklusionsaspekte erweitert
  • Referentinnen und Referenten sollen entsprechende Inhalte in Seminare einfließen lassen

inklusives Rahmenkonzept für alle Kindertageseinrichtungen

Einzelschritte in Stichworten

  • inklusive Rahmenkonzeption zum Beispiel
    • Internetforum/Fachtag „inklusives Rahmenkonzept“
    • Studientag aller Kitas/Sicherung von Rückläufen/Befragung zu Inklusion
  • Selektion Rückläufe/Sicherstellung Evaluation/Erprobung und Weiterentwicklung
  • Präsentation Rahmenkonzept

Umsetzungsstand

  • Materialien zum Einsatz im Kita-Alltag durch AG Inklusion in Kitas entwickelt
  • Veröffentlichung geplant

Ressourcen-/stärkenorientierte Hilfeplanung mit Beteiligten

Einzelschritte in Stichworten

  • kooperative Erstellung/Umsetzung Konzept ressourcenorientierte Hilfeplanung
  • ressourcenorientierte Materialien für die Hilfeplanung und das Berichtswesen
  • Weiterleitung des Konzeptes und Schulung der beteiligten Fachkräfte

Umsetzungsstand

  • Einführung Bundesteilhabegesetz (BTHG)
  • Überarbeitung/Änderung von Prozessen – Entwicklung interdisziplinäres Fallmanagement
  • Arbeitshinweise, Vordrucke, Verfahrensbeschreibungen sollen in einem Handbuch hinterlegt sein