Stadt Oldenburg stellt Coronafonds bereit

Finanzielle Unterstützung für Vereine und gemeinnützig tätige Organisationen und Personen

Seit Beginn der Coronapandemie mussten sich Menschen insbesondere sozial und kulturell stark einschränken. Veranstaltungen waren über lange Zeit unmöglich oder mit umfassenden Hygienevorschriften verbunden. Auch im kleinen Rahmen war ein rücksichtsvoller, umsichtiger und stark eingeschränkter Umgang miteinander geboten. Dies hatte nicht nur ganz individuelle Folgen, sondern auch im Rahmen der Vereins- und Organisationsarbeit mussten viele Dinge umgedacht und entsprechend der Situation Maßnahmen ergriffen werden.

Neben viel persönlichem Engagement waren damit mitunter auch Aufwendungen und Sonderausgaben verbunden, die gerade auf Vereinsebene oder bei gemeinnützigen Organisationen zu nicht unerheblichen finanziellen Mehrbelastungen geführt haben.

Dieser Herausforderung Rechnung tragend hat die Stadt Oldenburg einen Coronafonds aufgelegt, um die finanziellen Folgen insbesondere in der Vereins- und Organisationsarbeit zumindest ein Stück weit abzumildern und zu kompensieren. Dadurch sollen ehrenamtliche und gemeinnützige Strukturen auch zukünftig gesichert und soziales und kulturelles Engagement unterstützt werden.

Fördermittel aus dem Coronafonds können ab sofort bei uns beantragt werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Bearbeitung der Anträge je nach Antragsaufkommen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Voraussetzungen für eine Förderung aus dem Coronafonds

  • Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen.
  • Es muss sich um Ausgaben handeln,
    • die im direkten Zusammenhang mit der Pandemie stehen,
    • die der Zielgruppe zugutekommen (sie dürfen also nicht einem Verlustausgleich der Antragstellerin/des Antragstellers dienen),
    • bei denen es sich um pandemiebedingte Sachausgaben oder Personalausgaben (oder Honorarkosten) für ein konkret abgrenzbares Projekt handelt, das aufgrund der Pandemie und deren Auswirkungen initiiert wurde.
  • Der Zuschuss ist auf maximal 5.000 Euro je Antragstellerin/Antragsteller begrenzt. Ein Eigenanteil der Antragstellerin/des Antragstellers ist nicht erforderlich.
  • Es gibt keine Antragsfrist. Über die Zuschüsse wird nach Reihenfolge des Antragseingangs im laufenden Kalenderjahr 2021 entschieden.
  • Zuwendungen zu etwaigen Projektförderungen dürfen nach den Richtlinien grundsätzlich nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind. Von der Richtlinie kann in Ausnahmefällen abgewichen werden. Dies ist im Einzelfall zu klären, bitte treten Sie hierzu mit mir in Kontakt.
  • Bei Sachkostenerstattung ist als Verwendungsnachweis ein Rechnungsbeleg ausreichend. Bei Projekten ist ein kurzer, stichpunktartiger Sachbericht einzureichen sowie ein Nachweis über gezahlte Personal- und Sachkostenaufwendungen für das Projekt.
  • Es besteht kein Anspruch auf eine Förderung, wenn die Mittel aus dem Coronafonds bereits vollumfänglich abgerufen worden sein sollten.

Hier finden Sie den Antrag auf Förderung aus dem Coronafonds der Stadt Oldenburg » (PDF, 120 KB).

Kontakt

Bei Fragen zur Förderung aus dem Coronafonds der Stadt Oldenburg kontaktieren Sie:

David Albrecht
david.albrecht(at)stadt-oldenburg.de
0441 235-2188