Niedersachsen fördert das Projekt „Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen in Stadtteil und Quartier für Alt und Jung“

Stadt will Strukturen der von Alterungsprozessen betroffenen Quartiere verbessern

Landesbeauftragter Franz-Josef Sickelmann vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg überreichte am Mittwoch, 4. Dezember 2019, den Bescheid über eine Förderung aus dem Förderprogramm für Demografie-Projekte in der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems an den Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Jürgen Krogmann. Das Projekt „Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen in Stadtteil und Quartier für Alt und Jung“ mit einem Volumen von 106.360 Euro wird aus Demografie-Mitteln des Landes Niedersachsen in Höhe von 53.180 Euro gefördert. 30.000 Euro sind als lokales Förderbudget für konkrete Maßnahmen vorgesehen.

Konkrete Verbesserungen
Die Stadt Oldenburg will mit dem Projekt in einem von Alterungsprozessen stark betroffenen Quartier konkrete Verbesserungen im Kontext Versorgung, Pflege, Wohnen und sozialem Miteinander umsetzen. Grundlage hierfür soll ein unter Beteiligung der Bevölkerung entwickeltes Konzept sein. Die Ergebnisse des Projektes sollen für weitere Quartiere der Stadt Oldenburg und andere Kommunen nutzbar gemacht werden. „Obwohl Oldenburg weiter eine dynamisch wachsende Stadt ist, müssen und wollen wir uns dem Thema demographische Entwicklung stärker zuwenden“, sagte Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, „die Entwicklung zu einer älteren Gesellschaft ist unaufhaltsam, wir müssen sie so gestalten, dass es ein gutes Zusammenleben der Generationen gibt. Das ist eine der zentralen Herausforderungen für das kommende Jahrzehnt."

Quartiersbezogene Herangehensweise
Landesbeauftragter Franz-Josef Sickelmann betonte die Bedeutung des demografischen Wandels auch für die großen Städte. „Dort sind zwar nicht die Probleme einer negativen Bevölkerungsentwicklung zu lösen, aber den Folgen der immer älterwerdenden Gesellschaft muss auch in Städten wie Oldenburg begegnet werden“, sagte Sickelmann. Der Ansatz der quartiersbezogenen Herangehensweise begrüßte Sickelmann: So habe man die konkreten Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner im Blick.

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