#MehrÄlterBunter – die Oldenburger Demografiestrategie

Oldenburg wird größer, älter und bunter. Dieser Wandel soll zusammen und auf Augenhöhe gestaltet werden. Gehen wir gemeinsam neue Wege und finden neue Lösungen für die Herausforderungen unserer Zukunft!

Zum Auftakt dieses Beteiligungsformates richtet die Stadtverwaltung sieben Veranstaltungen unter dem Motto Picknicks2030 aus.

Termine und Themen der Picknicks im Überblick:

  • Thema Leben und Wohnen am Mittwoch, 1. September 2021, von 16 bis 19 Uhr, Wiese im Garten des Vereins Jugendkulturarbeit, Weiße Rose 1, 26123 Oldenburg
  • Thema Freizeit, Kultur und Sport am Sonntag, 5. September 2021, von 14 bis 17 Uhr, Wiese im Garten des Stadtmuseums, Am Stadtmuseum 4 - 8, 26121 Oldenburg
  • Thema Engagement und Beteiligung am Dienstag, 7. September 2021, von 17 bis 20 Uhr, Dobbenwiese, Tirpitzstraße, 26123 Oldenburg
  • Thema Arbeit und soziale Sicherung am Mittwoch, 8. September 2021, von 15 bis 18 Uhr, am Binnenhafen hinter dem Jobcenter/der Bundesagentur für Arbeit, Stau 70, 26122 Oldenburg
  • Thema Bildung am Freitag, 10. September 2021, von 15 bis 18 Uhr, Wiese bei der Oberschule Eversten, Brandsweg 50, 26131 Oldenburg
  • Thema Gesundheit und Pflege am Mittwoch, 15. September 2021, von 17 bis 20 Uhr, Wiese im Reha-Zentrum Park, Ewigkeit 72, 26133 Oldenburg
  • Thema Mobilität am Dienstag, 28. September 2021, von 15 bis 18 Uhr, Wiese auf dem Cäcilienplatz, 26122 Oldenburg

Hier geht es zur Anmeldung für die Picknicks2030 »

Die Stadtverwaltung steht als Ansprechpartnerin, Netzwerkerin oder Projektpartnerin zur Verfügung.

Am Samstag, 16. Oktober 2021, soll ein „Utkiek“ die erste Phase abschließen. Alle Aktiven aus den Picknicks2030 können dann gemeinsam austauschen, welche Ideen aus den Picknicks sie verfolgen. Sie finden dort Gleichgesinnte für ihre Vorhaben und erhalten tatkräftige Unterstützung und Beratung für deren Umsetzung.

Seien Sie dabei und informieren Sie sich auf unserer Plattform gemeinsam.oldenburg.de/demografie »

Informationen

Sie möchten mehr erfahren? Schauen Sie auf unsere Plattform gemeinsam.oldenburg.de/demografie » oder laden Sie sich die untenstehenden Dokumente herunter:

Mehr Mut. Gemeinsam.

Eines der zentralen Zukunftsthemen der Stadtentwicklung ist der demografische Wandel. Oldenburg wird größer, älter und bunter – die wachsende Stadt verändert sich in der vielfältigen Zusammensetzung. Was heißt das für das Leben in unseren Nachbarschaften, Quartieren und Stadtteilen? Wie finden wir auch morgen die Fachkräfte für unsere Unternehmen und Menschen, die sich für andere engagieren? Und wie können wir auch lokal so wirtschaften, dass es unsere ökologischen Lebensgrundlagen nicht schädigt?

Die seit dem 24. Juni 2020 vorliegende Demografiestrategie gibt auf diese Fragen keine Antworten von oben herab, sondern schafft Gelegenheiten, die Antworten gemeinsam zu finden und Lösungen zusammen zu gestalten. Auf Augenhöhe. Mit denen, die es betrifft.

Erstellt wurde die Oldenburger Demografiestrategie von der Arbeitsgruppe „Oldenburg für alle – Demografie als Chance“. Die Fachleute aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung begleiten auch weiterhin die gemeinsame, kokreative Erarbeitung der Problemlösungen. Start war im Herbst 2020, zunächst mit organisatorischen Vorbereitungen, ab Mitte 2021 geht es weiter: digital und ganz praktisch in Stadtwerkstätten.

Zur Demografiestrategie » (PDF, 3,1 MB)

Hintergrund: AG „Oldenburg für alle – Demografie als Chance“

Auch zukünftig soll unsere Stadt eine hohe Lebensqualität für alle gesellschaftlichen Gruppen bieten. Von 2017 bis 2019 arbeitete dazu eine Gruppe von Fachleuten aus der Stadtgesellschaft und der Verwaltung an der Strategie „Oldenburg für alle – Demografie als Chance“. In den Arbeitstreffen wurden die Bereiche Wohnen und Versorgung im Quartier, Gesundheit, Pflege und Betreuung, Mobilität und Barrierefreiheit, lebenslanges Lernen/ Bildung, Arbeit und soziale Sicherung, Freizeit, Kultur und Sport sowie Engagement, Partizipation und politische Teilhabe betrachtet.

Auf Basis der Erkenntnisse der ersten Arbeitsphase wurden für die Demografiestrategie „Mehr Mut.Gemeinsam.“ die relevanten Themen, Fragestellungen für die Umsetzung entwickelt sowie Empfehlungen für eine kokreative Erarbeitung von Lösungen - gemeinsam mit Interessierten und Akteuren - vorgeschlagen.

Die Strategie will dabei bestehende städtische Konzepte mit einem Bezug zu demografischen Fragen sichtbar machen und Verbindungen zueinander aufzeigen. Darüber hinaus beschreibt sie die Herausforderung an Verwaltung, Problemlagen zukünftig verstärkt gemeinsam mit internen und externen Partnern moderierend zu lösen. Schließlich sensibilisiert die Demografiestrategie dafür, Angebote, Dienstleistungen und Produkte eher so zu gestalten, dass sie für alle Menschen in der Stadt nutzbar sind.

Die Erarbeitung der Oldenburger Demografiestrategie orientierte sich an den Ergebnissen der Studie der Hamburger Körber-Stiftung und des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Die Körber-Stiftung begleitet seit mehreren Jahren deutsche Kommunen auf ihrem Weg der Bewältigung des demografischen Wandels. Aus diesen kommunalen Erfahrungen wurden 10 Handlungsschritte extrahiert, die der Arbeitsgruppe im Oldenburger Prozess als Richtschnur dienen werden.

Ebenfalls wurden die Empfehlungen aus dem Prozess „BürgerForum Demografie“ (2014) » (PDF, 3,5 MB) aufgenommen und in der Arbeitsgruppe weiterbearbeitet.

Stadtlabor demografische Zukunftschancen der Körber-Stiftung

Seit Herbst 2016 ist die Stadt Oldenburg Mitglied im „Netzwerk Demografiefeste Kommune“ der Hamburger Körber-Stiftung. Die Körber-Stiftung » versammelt in diesem Netzwerk Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Städten und Gemeinden in Deutschland, die in ihren Kommunen die Themen Alter und Demografie mitverantworten. Neben regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch bietet die Stiftung Beratung an.

2017 fand vom 13. bis 14. März das Netzwerktreffen in Oldenburg statt.

Seit 2018 engagiert sich die Stadt Oldenburg im Stadtlabor. Die Werkstattreihe der Stifung », gemeinsam mit zwölf weiteren deutschen Städten und Landkreisen, gibt Input und ermöglicht Austausch zum Zukunftsthema „demografischer Wandel” und der entscheidenden Frage „was lokale Politik und Verwaltung heute tun können, damit auch morgen alle Generationen vor Ort gut zusammen leben können.”