OB Krogmann: wichtiger Schritt im Sanierungskonzept

Klävemann-Stiftung schafft Wohnraum in Nadorst

Die Klävemann-Stiftung hat im Zuge der Neugestaltung des Quartiers Nadorst ein Mehrfamilienhaus errichtet, das seit Juni 2020 bezugsfertig ist.

„Nach nur einjähriger Bauzeit ist das Haus mit zwölf Wohneinheiten fertig geworden. Es zeigt, dass auch bezahlbarer Wohnraum sehr ansprechend aussehen kann. Ich bin sehr froh, dass die Klävemann-Stiftung damit einen großen Schritt erreicht hat, um die Stiftung dauerhaft zu sichern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der den Neubau Ende Mai besichtigt hat.

Insgesamt wurde eine Wohnfläche von 651 Quadratmetern geschaffen, im Haus befinden sich sechs Ein-Zimmerwohnungen und sechs Zwei-Zimmerwohnungen. Das Haus verfügt über eine heizungsunterstützte Solaranlage, welche vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aus dem Energie- und Klimafonds eine Innovationsförderung in Höhe von 9.600 Euro erhalten hat.

Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen

Die bereits vergebenen Wohnungen werden gemäß Stiftungszweck an Menschen mit einem geringen Einkommen vermietet. Der Mietpreis beträgt 5,60 Euro pro Quadratmeter für die ersten drei Jahre und bis zum zehnten Jahr 6 Euro pro Quadratmeter.

Finanziert wurde der Neubau durch einen Förderkredit der NBank in Höhe von 1,3 Millionen Euro und einen Zuschuss der Stadt Oldenburg aus dem Wohnungsbauförderungsprogramm in Höhe von 193.000 Euro. Die reinen Baukosten betrugen rund 1,4 Millionen Euro.

Das benachbarte Gebäude, Stiller Weg 5, soll in der zweiten Jahreshälfte abgerissen werden, nachdem dort alle Mieterinnen und Mieter ausgezogen sind. Die überwiegende Anzahl konnte im benachbarten Neubau untergebracht werden.

Weiteres Neubau-Projekt in Planung

In einem weiteren Neubau-Projekt auf dem Grundstück der Klävemann-Stiftung sollen dann zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Wohneinheiten errichtet werden. Die komplette Sanierung des Quartiers Nadorst, in deren Zuge über 100 neue Wohneinheiten entstehen sollen, wird nach heutigem Planungsstand 2027 abgeschlossen sein.