Die deutsche Sprache lernen...

Deutsch lernen ... um in der neuen Heimat „Fuß zu fassen“

Sprache ist ein wichtiger Schlüssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sprache ermöglicht den Aufbau sozialer Kontakte, die Teilhabe im Bildungssystem und Arbeitsmarkt sowie das Verständnis für die Kultur im Ankunftsland. Die deutsche Sprache zu lernen, ist daher ein entscheidender Schritt im Integrationsprozess.

Die Koordination für Sprachförderung bündelt Angebote und stellt sie allen Interessierten zur Verfügung. In Oldenburg bieten verschiedene Akteure Kurse zur Sprachförderung an: Bund und Land sowie Ehrenamtliche initiieren, fördern und führen Maßnahmen und Projekte zum Spracherwerb durch. Sprachförderung wird für Menschen aller Alters- und Qualifikationsstufen angeboten. Dabei hängt das „richtige“ Angebot von den spezifischen Teilnahmevoraussetzungen und Ihren Bedürfnissen/ Ihrem Bedarf ab.

Verschaffen Sie sich einen Überblick und lernen Sie die vorhandenen Angebote in der Stadt Oldenburg kennen!

Angebote in der Stadt Oldenburg

Integrationskurs für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geduldete

Der Integrationskurs ist ein Angebot an Zuwandererinnen und Zuwanderer, die nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Im Sprachkurs erlernen Sie die deutsche Sprache. Außerdem erhalten Sie Informationen über Deutschland, zum Beispiel über die Geschichte, die Kultur und die Rechtsordnung.

Zugangsvoraussetzung: Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive (Eritrea, Irak, Iran, Syrien oder Somalia), Geduldete mit einer Duldung nach § 60 a Abs. 2 Satz 3 AufenthG oder Inhaberinnen und Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG

Weitere Informationen zu den Integrationskursen auf der Website des BAMF »

Berufsbezogene Deutschsprachförderung nach §45a Aufenthaltsgesetz
Die berufsbezogene Deutschsprachförderung baut unmittelbar auf dem Integrationskurs auf. Die Kurse setzen sich aus verschiedenen Modulen zusammen, die sich baukastenähnlich individuell kombinieren lassen.

Zugangsvoraussetzung: Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive (Eritrea, Irak, Iran, Syrien oder Somalia), Geduldete mit einer Duldung nach § 60 a Abs. 2 Satz 3 AufenthG oder Inhaberinnen und Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG

Weitere Informationen zur berufsbezogenen Deutschsprachförderung auf der Website des BAMF »

Basissprachkurs - Spracherwerb (Deutsch) für Geflüchtete
In den Kursen werden unterschiedliche Sprachniveaus der deutschen Sprache vermittelt. Zudem erfolgt eine Feststellung der Kompetenzen und Fähigkeiten, die die Teilnehmenden mitbringen. Im Sinne einer durchgängigen Bildungskette sind die Kurse anschlussfähig an weitere differenzierte Maßnahmen.

Zugangsvoraussetzung: Die SEG-Kurse richten sich an geflüchtete Menschen (keine EU-Bürgerinnen und -Bürger).

Intensivsprachkurs (Deutsch) für höherqualifizierte Flüchtlinge
Das Projekt richtet sich an geflüchtete Menschen ab dem 18. Lebensjahr, die Interesse an der Aufnahme eines Hochschulstudiums in Niedersachsen haben und die (noch) nicht über ausreichende Sprachkenntnisse, eine Hochschulzulassung oder die Anerkennung von ausländischen Bildungsnachweisen verfügen. Auch Geflüchtete, die im Asylverfahren sind, können teilnehmen.

Zugangsvoraussetzung: Die SEG-Kurse richten sich an geflüchtete Menschen (keine EU-Bürgerinnen und -Bürger) ab 18 Jahre.

Kontakt

Dorothea Jäger

deutschlernen(at)stadt-oldenburg.de »
Telefon: 0441 235-2948