Plüsch-Lappis und SchokOLade zur Begrüßung

„Unvorstellbares Leid erfahren“ – Kriegsflüchtlinge sicher unterbringen

Kleiner Trost: Plüsch-Lappis und SchokOLade zur Begrüßung

Willkommen in Oldenburg: Die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die am Freitag, 11. März 2022, offiziell in der Gaußstraße angekommen sind, wurden nun von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in der Gemeinschaftsunterkunft besucht. Er verteilte an alle geflohenen Kinder und Jugendlichen, dem Oldenburger Wahrzeichen nachempfundene „Plüsch-Lappis“ sowie eine SchokOLadentafeln. Den Kindern und Jugendlichen soll damit eine kleine Freude in diesen furchtbar schweren Zeiten gemacht werden: „Es ist unvorstellbar, was vor Krieg geflüchtete Menschen – ob Groß oder Klein, ob aus der Ukraine oder anderen Ländern der Welt – erlebt haben und durchmachen müssen. Sie haben ihre Heimat verloren, ihr Zuhause, ihre Freunde, Teile ihrer Familie. Sie sind teils schwer traumatisiert und benötigen Unterstützung. Nun beginnt für sie ein neues Leben in einem neuen Land mit einer neuen Sprache und neuen Herausforderungen. Wir möchten ihnen hier in Oldenburg bei diesem Neustart zielgerichtet helfen, so gut es geht.“

Dabei spricht sich die Stadt nach wie vor für ein erstes Ankommen an zentraler Stelle aus, damit persönliche Daten aufgenommen und Formalitäten erledigt werden, um die Grundsicherung der Ankommenden zu gewährleisten. Schließlich müssen Unterbringung, Aufnahme, Erstversorgung und weitere Betreuung nicht nur organisiert werden, sondern auch über einen längeren Zeitraum leistbar bleiben. Momentan sieht es nicht nach einer schnellen Einigung in dem Konflikt aus, so dass die Kriegsflüchtlinge längerfristig versorgt werden müssen.

Weitere Informationen

Aus der Ukraine geflohene Menschen beziehungsweise Personen, die privat bei sich Kriegsflüchtlinge untergebracht haben, werden gebeten, das Registrierungsformular unter www.oldenburg.de/ukraine » zu nutzen.

Nach wie vor können Unterkünfte für geflüchtete Menschen ebenfalls über ein Formular auf der Website www.oldenburg.de/ukraine » gemeldet werden – hierbei sollte es sich möglichst um eine langfristige Unterbringung handeln (mindestens sechs Monate).

Telefonische Auskünfte erteilt die städtische Ukraine-Hotline unter 0441 235-4564.

Zuletzt geändert am 8. Juni 2022