Zimmer in Unterkünften bezugsfertig gemacht

Stadt bittet um Registrierung von Geflüchteten aus der Ukraine

Die ersten Geflüchteten aus der Ukraine sind in der ersten Märzwoche 2022 in Oldenburg eingetroffen – in städtischen Unterkünften und in Privatunterkünften, die Oldenburgerinnen und Oldenburger zur Verfügung stellen. Wer Menschen aus der Ukraine aufnimmt beziehungsweise aufgenommen hat, wird gebeten, für die Registrierung Kontakt zum Ausländerbüro der Stadt Oldenburg aufzunehmen. Hierzu gibt es ein Kontaktformular, über das aufgenommene Menschen registriert werden können » (Ausschließlich für Menschen mit Wohnsitz in Oldenburg!). Weitere Informationen können eingeholt werden unter 0441 235-4564 (Ukraine-Hotline des ServiceCenters) oder per E-Mail an ukraine[at]stadt-oldenburg.de.

Registrierung wichtig für Leistung

Die Registrierung hilft den Geflüchteten bei der Erlangung eines längerfristigen Aufenthaltsstatus und erleichtert der Stadt die Koordinierung der Hilfen. Das Bundesinnenministerium hat jetzt Hinweise herausgegeben, die eine schnelle Aufnahme vor Ort erleichtern sollen. Der Rat der Europäischen Union hat am 4. März 2022 die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie aktiviert. Auf dieser Grundlage kann ukrainischen Staatsangehörigen und anderen Personen, die wegen des Krieges aus der Ukraine geflohen sind, ein Aufenthaltsrecht nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes gewährt werden, das zunächst auf ein Jahr befristet ist und gegebenenfalls bis zu einer Gesamtdauer von drei Jahren verlängert werden kann.

Über dieses Formular » können Personen, die wegen des Krieges aus der Ukraine geflohen und in Oldenburg untergekommen sind, Ihren Aufenthalt beim Ausländerbüro der Stadt Oldenburg anzeigen. Das Ausländerbüro prüft nach der Aufenthaltsanzeige beziehungsweise Registrierung die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltsrechts und nimmt anschließend Kontakt zu ihnen auf.

Stadt macht Unterbringungsmöglichkeiten bezugsfertig

Die Stadtverwaltung hat Anfang/Mitte März Zimmer in zentralen Unterbringungsmöglichkeiten an der Gaußstraße sowie eine Reihe von Wohnungen bezugsfertig gemacht. Bis zu 150 Menschen können auf diese Weise untergebracht werden. Darüber hinaus hat der Koordinierungsstab grünes Licht dafür gegeben, eine mobile Messehalle mit Sanitär- und Küchencontainern am Standort Gaußstraße zu errichten. Diese Halle bietet Unterbringungskapazitäten für 108 Menschen. Gleichzeitig intensiviert die Stadtverwaltung ihre Anstrengungen, größere Gebäude für die Einquartierung von Geflüchteten vorzuhalten.