18. Oktober im PFL

Werkstattgespräch „Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gestalten“

In der Migration erfahren und gestalten Familien weitreichende, oftmals generationenübergreifende Wandlungsprozesse. Es kommt im gesamten Beziehungsgefüge zu Aushandlungs- und Neubildungsprozessen sowie zur Pluralisierung familiärer Lebensformen und Geschlechterrollen. Die Konstruktionen von an Geschlecht gebundene, familiär und kulturell tradierte Lebensentwürfe, Zuschreibungen und Handlungspraxen werden hierbei kritisch hinterfragt. Zugleich vollziehen sich in der Mehrheitsgesellschaft Prozesse, die von einer Vermittlung der Gleichstellung der Geschlechter, einer wieder aufkommenden Leitbild-Debatte bis hin zu einer Verquickung von Rassismus und Sexismus reichen.

Diskussionen, Vorträge und Strategien
Mit Akteurinnen und Akteuren (Fachkräfte / Multiplikatoren) aus Wissenschaft und Praxis möchten wir deshalb am Donnerstag, 18. Oktober 2018, von 9 bis 16 Uhr im Kulturzentrum PFL darüber diskutieren, wie unsere Gesellschaft geschlechtergerechter und teilhabeorientierter gestaltet werden kann und welche konkreten Ansätze und Projekte in der Region Nordwest Niedersachsen in Zukunft (weiter-)entwickelt werden können. Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven bieten eine Rahmung für einen aktivierenden Fachaustauch, der im weiteren Verlauf in moderierten Arbeitsgruppen in erste gemeinsame Umsetzungsstrategien münden soll.

Weitere Infos: Veranstalter und Anmeldung
Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg und „G mit Niedersachsen“ (VNB e.V.), der Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration, durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmenden allerdings begrenzt. Bitte melden Sie sich deshalb hier » zur Veranstaltung an.

Ausführliche Informationen sowie das gesamte Programm des Werkstattgesprächs bekommen Sie per E-Mail bei Lena Nzume unter lena.nzume(at)stadt-oldenburg.de