Worum geht es?

Die Vermeidung von Müll und Abfall sowie das Einsparen von Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffen sind wichtige Beiträge zum nachhaltigen Konsumverhalten, die zudem von den Verbraucherinnen und Verbrauchern mühelos erbracht werden können.

Was ist zu tun?

Durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen will die Projektgruppe erreichen, dass Abfälle erst gar nicht entstehen. Der von der Agendagruppe gegründete Verschenkmarkt » sowie weitere Projektvorschläge aus den ehemaligen Agenda-Arbeitsgruppen sollen dabei einbezogen werden. Die Maßnahmen setzen nicht nur beim Verbraucherverhalten an, sondern auch beim Einzelhandel, den die Gruppe in einer Schlüsselfunktion sieht. So ist zum Beispiel die Verleihung einer symbolische Auszeichnung für besonders gute oder schlechte Verpackungslösungen angedacht.

Wer macht mit?

Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger engagieren sich regelmäßig in dieser Agendagruppe. Sie sorgen vor allem für den reibungslosen Betrieb des Verschenkmarktes. Das „Stammpersonal“ um die Gründerin des Oldenburger Verschenkmarktes, Frau Käthe Nebel, ist von Anfang an dabei (seit 1998).

Es kommen auch immer wieder neue Helfer dazu, die manchmal wochenweise oder Monate lang mitarbeiten. Wer mitmachen möchte, melde sich bitte im Agendabüro.
Die Agendagruppe organisiert grundsätzlich alles in Eigenregie. Sie wird dabei vom städtischen Agendabüro, von der Wirtschaft und von Privatpersonen bei Bedarf unterstützt. Die Agendagruppe trifft sich monatlich, diskutiert offen über alle anstehenden Themen und trifft alle Entscheidungen basisdemokratisch – es wird abgestimmt. „Es ist natürlich zeitaufwendig. Aber hierarchische Modelle haben wir schon überall erlebt. Hier können wir 'mal etwas anderes ausprobieren“, sagt Käthe Nebel.  Es gebe natürlich immer wieder 'mal Probleme in der Gruppe, aber man habe immer offen über alles gesprochen, sich gegenseitig zugehört und zusammen abgestimmt. „Es funktioniert wunderbar.“