Aktueller Stand

Gemäß dem Agendagrundsatz „Global denken – lokal handeln“ wird von Oldenburg auch auf die Landes- und Bundesebene Einfluss genommen, um die derzeit zum Teil sehr unbefriedigenden gesetzlichen Vorgaben zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dazu ist die überregionale Vernetzung einzelner Initiativen nötig und sinnvoll. Weitere Ziele vor Ort sind: Aufklärung der Bevölkerung, besonders auch der Kinder und Jugendlichen und ihrer Eltern über einen intelligenten und Risiko mindernden Umgang mit Handys, Aufbau und Pflege eines umfassenden Mobilfunkkatasters, Stärkung der Rechte der Kommune, der Standortvermieter sowie der betroffenen Anwohner, Transparenz im Verfahren, zum Beispiel Einbeziehung der Öffentlichkeit noch vor Errichtung der Anlagen, Prüfung und gegebenenfalls Realisierung alternativer Risiko mindernder Netzplanung (Indoor-/ Outdoor-Versorgung, Groß- vs. Kleinzelligkeit, möglichst gleichmäßige Verteilung der Expositionen usw.

Oldenburg ist eine von acht untersuchten Kommunen des Forschungsvorhabens Unterstützung der Kooperation der Mobilfunkakteure durch die lokale Agenda 21 » des Bundesamtes für Strahlenschutz », in dem es um den Austausch von Erfahrungen mit Konfliktkommunikation geht und um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Mobilfunkvetretern, Kommunalverwaltung und Bürgern.