Energieberatung für Bürgerinnen und Bürgern

Für die Information und Beratung von Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt 2002 die Initiative Klima(+)Oldenburg gegründet. Die Beratungs- und Themenschwerpunkte sind:

Energieberatung bei der Stadt Oldenburg

Die Klima(+)Beratungsstelle der Stadt Oldenburg befindet sich im Technischen Rathaus. Im Fachdienst Umweltmanagement stehen mehrere Energieberaterinnen und Energieberater am Telefon oder nach telefonischer Terminvereinbarung Montag bis Donnerstag von neun bis 15 Uhr und Freitag von neun bis 12 Uhr zur Verfügung.

Bärbel Dreyer-Schierz E-Mail
Zimmer 121, Industriestraße 1 a
Telefon: 0441 235-3893

Armin Bertram E-Mail
Zimmer 106, Industriestraße 1 a
Telefon: 0441 235-3605

Energieberatung für Unternehmen

Im Zusammenhang mit dem integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Oldenburg widmet sich der Fachdienst Umweltmanagement seit 2013 auch dem Unternehmenssektor mit Informations- und Beratungsleistungen im Energiebereich. Die Serviceleistung in Bezug auf die Zielgruppe Unternehmen werden unter dem Markennamen Klima(+)Unternehmen zusammengefasst. 

Wir würden uns freuen, wenn unsere Informations- und Beratungsangebote auf breites Interesse stoßen. Gerne gehen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch auf einzelbetriebliche Fragestellungen, Anregungen und Wünsche ein.

Kontakt:
Ataman Erönü
Stadt Oldenburg
Fachdienst Umweltmanagement
Industriestraße 1 a
Telefon: 0441-235-3615
E-Mail: ataman.eroenue(at)stadt-Oldenburg.de

Energieberatung für einkommensschwache Haushalte

Teilnehmen können alle Menschen, die Arbeitslosengeld zwei, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

Beratung und kostenlose Energiespargeräte

Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfter der Caritas Oldenburg kommen zu Ihnen nach Hause und checken Ihren Stromverbrauch. Es wird für Sie ein persönlicher Stromsparplan ausgearbeitet mit vielen Hinweisen, wie Sie in Zukunft weniger Energie verbrauchen. Mit diesem Stromsparplan erhalten Sie wertvolle Energiespargeräte (Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Wassersparduschen und viele mehr) im Wert von bis zu 70 Euro. Die Beratung und die Energiespargeräte sind für Sie kostenlos.

Kontakt:
Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V.
stromsparcheck(at)caritas-ol.de
Telefon: 0441 925 4520

Broschüre informiert über Gebäudesanierung

Zum Thema der energetischen Altbaumodernisierung informiert die Stadt mit der Broschüre Altbaumodernisierung » (PDF, 1,1 MB). Auf 71 Seiten wird ein Überblick über das komplexe Thema der energie- und kostenoptimierten Gebäudemodernisierung gegeben.

Nachträgliche Wärmeschutzmaßnahmen an Altbauten führen nicht nur zu einem wesentlich behaglicheren Wohnraumklima, sie sind auch wirtschaftlich durchführbar. Der Raumwärmebedarf hat einen Anteil von 75 Prozent am Gesamtenergieverbrauch von Wohngebäuden. Durch bessere Wärmedämmung und energieeffiziente Anlagentechnik können bedeutende Energiemengen gespart und klimaschädliche Emissionen vermieden werden.

Um Baufehler zu vermeiden und aktuelle Fördermöglichkeiten zu nutzen, sollte man sich unabhängig beraten lassen. Die Oldenburger Arbeitsgemeinschaft Klima(+)Oldenburg bietet regelmäßig kostenlose Informationsveranstaltungen an. Mehr Informationen auf www.klimaplus-oldenburg.de »

Passivhäuser in Oldenburg

Modernes Wohnen mit Komfort und Energiekosten sind kein Thema mehr!
Ständig steigende Energiekosten, gerade auch für die Beheizung des eigenen Zuhauses, führen zu Verdruss. Das muss nicht sein.Mit einem Passivhaus können die Energiekosten bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Den verbleibenden äußerst geringen Energiebedarf zum Heizen decken Sie über alternative Energien ab, das heißt für Sie kein Gas, kein Öl mehr! Für dieses zukunftsweisende Konzept interessieren sich mittlerweile immer mehr Oldenburgerinnen und Oldenburger. Wenn Sie Interesse haben, ein Passivhaus zu bauen oder mit Passivhauskomponenten zu sanieren wenden Sie sich an die Beratungsstellen der Arbeitsgemeinschaft Klima(+)Oldenburg oder kommen Sie zu den einmal monatlich stattfindenden kostenlosen Klima(+)-Expertenvorträgen. Mehr Informationen unter www.klimaplus-oldenburg.de »

In der von der städtischen Klimaschutzstelle herausgegebenen Passivhausbroschüre können sich Bauinteressierte auf 25 Seiten über die Grundlagen des energieeffizienten Bauens in Passivhausbauweise ausführlich informieren. Anhand von örtlichen Beispielen werden die unterschiedlichen Facetten solcher EnergieSsparhäuser anschaulich gemacht. Die langjährig bewährte Technik lässt sich grundsätzlich mit jeder gewünschten Architektur vereinbaren. Übersichtlich werden lokale Adressen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Beratung und Förderung dargestellt. Im Anhang wird auf das Sanieren von Altbauten mit Passivhaus-Komponenten eingegangen.

Broschüre Passivhäuser in Oldenburg » (PDF, 2,78 MB) 

Niedrigenergiehäuser

Im Januar 2012 hat die Stadt eine weitere Broschüre herausgegeben, in der die verschiedenen Effizienhausstandards (die 30, 45 oder 60 Prozent besser sind als der gesetzliche Mindeststandard),  bis hin zum Passivhausstandard für Bauinteressierte beschrieben und bewertet werden, einschließlich moderner Energieversorgungs- und Lüftungstechnik.

Broschüre Niedrigenenergiehäuser » (PDF, 6,7 MB) 

Broschüre zur Wirtschaftlichkeit von Effizienzhäusern

Die im Oktober 2014 erschienene Broschüre bietet Neubau-Interessierten detaillierte Informationen über örtliche Baukosten, Fördermittel und Energiekosten energieeffizienter Wohngebäude. Die Broschüre ergänzt damit die anderen städtischen Broschüren für energiesparendes Bauen.

Die dargestellten Ergebnisse (Kostenstand Frühjahr 2014) verdeutlichen, dass es aus finanziellen und ökologischen Gründen lohnend ist, erforderliche Mehrkosten für einen höherwertigen KfW-Standard oder Passivhausstandard aufzubringen. Hinzu kommt der nicht in Geld auszudrückende hohe Wohlfühlfaktor eines Energiesparhauses für seine Bewohnerinnen und Bewohner.  Niedrigstenergie- und Passivhäuser stellen zudem eine Absicherung gegen weiter steigende Energiekosten dar. Gleichzeitig wird durch energiesparendes Bauen die Energiewende und der Klimaschutz aktiv unterstützt. Damit einher geht eine Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und Arbeitsplätze und eine Verringerung der Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Broschüre zur Wirtschaftlichkeit von Effizienzhäusern » (PDF, 2,6 MB)