Klimaschutz Förderung der Stadt Oldenburg

Förderprogramm energetische Altbausanierung (Einzelmaßnahmen)

Das städtische Förderprogramm zur energetischen Altbausanierung bietet Barzuschüsse bei der Finanzierung der Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Keller- und obersten Geschossdecken, dem Austausch von Fenstern und Außentüren. Durch die Novellierung sind die Fördersummen bei der Durchführung mehrerer Maßnahmen erhöht worden. Neu ist auch die Förderung von Effizienzhäusern, Thermische Solaranlagen, Thermografie und Blowerdoortest. Des Weiteren werden der Einbau einer Lüftungsanlage und die Inbetriebnahme von Wärmepumpen und Pelletheizungen gefördert. Auch der Austausch von Heizkörpern und flankierende Maßnahmen sind in dem neuen Förderprogramm aufgenommen worden.

Allen interessierten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern können zusätzlich als Alternative die Fördermöglichkeiten der KfW beziehungsweise bei der BAFA empfohlen werden. Sei es durch die zinsgünstige Finanzierung in Form eines Kredites oder durch einen einmaligen Zuschuss. Hierzu benötigen Sie eine qualifizierte Energieberaterin oder einen qualifizierten Energieberater, der Sie bei Ihrem Bauvorhaben und Antragstellung begleitet.

Hier geht es zur online-Antragsstellung für die Förderung »

Rückfragen zum Förderangebot an:
Armin Bertram, Telefon: 0441 235-3605
armin.bertram(at)stadt-oldenburg.de

Alle fürs Klima

Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ bietet die Stadt Oldenburg seit dem 23. Februar 2021 einen Projektfonds sowie einen Wettbewerb für Klimaschutzprojekte an. Aus dem Projektfond können alle Bürgerinnen und Bürger eine Förderung für Klimaschutzprojekte und Vorhaben zur Klimaanpassung beantragen. Dies können zum Beispiel Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Information und Bildung, Kommunikation und Beteiligung oder Umwelt- und Naturschutz sein. Eine wichtige Voraussetzung ist das Engagement der Antragstellerinnen und Antragsteller. Die Fördersumme kann zwischen 100 Euro und 7.500 Euro betragen. Aus allen eingereichten Förderanträgen wird einmal jährlich ein besonderes kreatives und/oder nachahmenswertes Projekt mit einem Preis von 5.000 Euro ausgezeichnet werden. Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen offen, auch wenn das Vorhaben nicht aus dem Projektfonds gefördert wurde.

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Rückfragen an:
Michaela Thomann, Telefon: 0441 235-3089
klima(at)stadt-oldenburg.de

Lastenradförderung

Lastenräder und Fahrradanhänger haben ein großes Potenzial, Autofahrten zu vermeiden: Man kann sie für die Fahrt zum Einkaufen ebenso gut nutzen, wie um Kinder in den Kindergarten oder zur Schule zu bringen oder für den Transport größerer Anschaffungen. Gerade Lastenpedelecs und Lasten-E-Bikes können auch von Firmen und in der Stadt-Logistik eingesetzt werden. Zusätzlich verursachen sie weder Abgase noch Lärm, die Parkplatzsuche bleibt ebenso erspart und in der Stadt ist das Fahrrad für kurze Strecken das schnellste Verkehrsmittel.

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände sowie Kleinstunternehmen, Selbständige und Freiberufler können sich Lastenräder fördern lassen. 

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Rückfragen zum Förderangebot an:
E-Mail: lastenrad(at)stadt-oldenburg.de

Förderprogramm Photovoltaik

Das städtische Förderprogramm zur Errichtung von Photovoltaikanlagen bietet Barzuschüsse bei der Finanzierung einer Solarstromanlage. Förderfähig ist die Errichtung von Photovoltaik mit einer elektrischen Leistung von drei bis 35 Kilowatt Spitzenleistung auf und an Gebäuden im Gebiet der Stadt Oldenburg. 

Hier geht es zur online-Antragsstellung für die Förderung »
Hier geht es zum Flyer Förderprogramm Photovoltaik » (PDF, 245 KB)

Rückfragen zum Förderangebot an:
Tarek Abu-Ghazaleh, Telefon: 0441 235-2847
klima(at)stadt-oldenburg.de

Klimagerechter Neubau

Die Stadt Oldenburg unterstützt private Bauherinnen und Bauherren beim Neubau von von Wohngebäuden mit bis zu fünf Wohneinheiten im Gebiet der Stadt Oldenburg, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen des gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hinaus gehen.

Die Fördersumme richtet sich nach dem Effizienzhausstandard in Anlehnung an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

  • Effizienzhaus 55, 55 EE, 55 NH: 1.000 Euro
  • Effizienzhaus 40, 40 EE, 40 NH: 2.500 Euro
  • Effizienzhaus 40 +: 3.500 Euro

Hier geht es zum Antragsformular » 

Rückfragen an:
Armin Bertram, Telefon 0441 235-3605
klima(at)stadt-oldenburg.de

Förderprogramm Dachbegrünung

Die Stadt Oldenburg unterstützt die Herstellung von Gründächern in Oldenburg durch das „Förderprogramms Dachbegrünung“.
Ziel ist es, zu einer höheren Verbreitung von begrünten Dachflächen beizutragen. Grüne Dächer tragen zu einem lebenswerten städtischen Wohnumfeld bei. Sie speichern Regenwasser und entlasten die Kanalisation bei starken Regenfällen. Zudem gleichen die Dächer warme Temperaturen aus und verhindern so das sommerliche Aufheizen der Gebäude.

Weitere Fragen zum Förderprogramm Dachbegrünung beantwortet Björn Helmich unter Telefon 235-2255 oder per E-Mail unter bjoern.helmich(at)stadt-oldenburg.de.

Hier geht es zum Förderprogramm Dachbegrünung »

Oldenburger Solarstrom-Check

Oldenburger Haushalte können bei der Stadt Oldenburg eine geförderte Solarberatung beantragen. Die Beratung hat einen Gesamtwert in Höhe von 125 Euro, der Eigenanteil beträgt 50 Euro. Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter eines Elektroautos zahlen für die Beratung grundsätzlich keinen Eigenanteil. Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Beratungskosten.

Der Oldenburger Solarstrom-Check pausiert, aktuell werden keine geförderten Beratung angeboten.

Rückfragen an:
klima(at)stadt-oldenburg.de

Zu Hause-Energieberatung „Oldenburger Energie-Check“

Die Stadt Oldenburg fördert energetische Erstberatung für selbst genutzte Wohngebäude mit bis zu sechs Wohneinheiten. Der Oldenburger Energie-Check dauert etwa 90 Minuten und hat einen Wert von 150 Euro. Eigentümerinnen und Eigentümer zahlen nur 75 Euro. Ein qualifizierter und fachkundiger Energie-Experte oder eine Energie-Expertin besichtigt und bewertet das Gebäude gemeinsam mit dem Besitzer vor Ort. Die Eigentümerinnen und Eigentümer bekommen Hinweise zu Schwachstellen und Einsparpotenzialen bei Gebäudehülle, Heizung und Warmwasserbereitung. Darüber hinaus erläutert der Experte oder die Expertin aktuelle Fördermöglichkeiten und bespricht unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation sinnvolle nächste Schritte zu mehr Energieeffizienz. Abschließend erhält der Besitzer oder die Besitzerin ein handschriftliches Protokoll.

Der Oldenburger Energie-Check pausiert. Voraussichtlich im September 2022 werden seitens der Verwaltung wieder geförderte Beratungen angeboten.
Den genauen Zeitraum und weitere Details werden Sie über die lokale Presse und diese Internetseite erfahren.


In Verbindung mit dem Gebäudecheck kann auch eine Innenraum-Thermografie gefördert werden.

Rückfragen an:
klima(at)stadt-oldenburg.de

Oldenburger Heizungs-Check: Clever Einsparpotentiale nutzen

Auch 2022 können Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer in der Stadt Oldenburg wieder den kostengünstigen Heizungs-Check in Anspruch nehmen um vorhandene Optimierungs- und Einsparpotentiale der eigenen Heizung zu erkennen und zu nutzen. Die Stadt fördert eine Beratung vor Ort durch unabhängige Experten und Expertinnen. Eigentümerinnen und Eigentümer zahlen nur 40 Euro.

Zur persönlichen Beratung kommt ein unabhängiger Energieexperte oder eine Energieexpertin ins Haus und nimmt die Punkte Energieverbrauch, Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser, Regelung und Verteilung unter die Lupe. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine hochwertige Broschüre, ein Protokoll und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Besonders interessant ist die Teilnahme bei älteren Heizungsanlagen, die möglicherweise bereits reparaturanfällig sind, störende Geräusche verursachen oder Räume nicht wie gewünscht erwärmen. Eine neutrale Beratung bietet sich auch an, wenn Sanierungen bereits geplant sind oder man sich durch die Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonne oder Umweltwärme unabhängig von Gas und Öl machen möchte.

Der Oldenburger Heizungs-Check pausiert. Voraussichtlich im September 2022 werden seitens der Verwaltung wieder geförderte Beratungen angeboten.
Den genauen Zeitraum und weitere Details werden Sie über die lokale Presse und diese Internetseite erfahren.

Rückfragen an:
klima(at)stadt-oldenburg.de