Solar-Check: Stadt Oldenburg fördert Beratung – E-Mobilität im Blick

September 2019

Aufgrund der hohen Nachfrage können wieder geförderte Solarberatungen bei der Stadt Oldenburg beantragt werden. Der Eigenanteil beträgt 50 Euro. Die ersten 50 Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen im September lediglich 25 Euro. Wer Halterin oder Halter eines Elektroautos ist zahlt für die Beratung weiterhin gar keinen Eigenanteil. Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Beratungskosten.
Der von der Stadt Oldenburg angebotene Solarstrom-Check informiert in einer etwa einstündigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie Speichermöglichkeiten auch unter Einbeziehung von E-Mobilität.
Im Anschluss an die Beratung erhält die Kundin oder der Kunde ein Beratungsprotokoll und eine Informationsmappe mit weiteren Informationen zur Photovoltaiktechnik. Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken.

Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort wieder bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144.

Hier geht es zum Antragsformular » (PDF, 60 KB)
Hier geht es zum Beratungsflyer » (PDF, 3 MB)

Klima(+)Oldenburg präsentiert Vortragsprogramm für 2019

Januar 2019

Umfassende Informationen zu aktuellen Themen rund um die Gebäudesanierung, das Energiesparen und die Nutzung regenerativer Energien bietet das Veranstaltungsprogramm 2019 der Initiative Klima(+)Oldenburg. Geplant sind elf Fachvorträge sowie Besichtigungs- und Beratungstermine, zum Beispiel im Rahmen der Altbausanierungstage im Juni und der Effizienzhaustage im Oktober. Alle Angebote sind wie immer kostenlos.

Die Klima(+)Fachvorträge werden jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa angeboten. Das gesamte Veranstaltungsprogramm liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet hier » (Direktlink) zu finden.

CO2-Emissionen in privaten Haushalten stark gesunken

November 2018

Mit dem in 2012 gefassten Ratsbeschluss zum integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) hat die Stadt Oldenburg das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um insgesamt 290.000 Tonnen zu mindern. Als Referenzjahr für die Berechnungen gilt 1990. Allein 100.000 Tonnen, so das Ziel, sollen durch eigene städtische Klimaschutzmaßnahmen reduziert werden. mehr »

Stadt Oldenburg erhält zum dritten Mal in Folge europäischen „Energy Award“ in Gold

Oktober 2018

Titel-Hattrick für Oldenburg: Die Stadt Oldenburg erhält mit dem European Energy Award in Gold die höchste europaweit anerkannte Auszeichnung für praktizierten kommunalen Klimaschutz – und das zum dritten Mal in Folge. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigte sich hocherfreut über den erneuten Erfolg: „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir eine nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz sehr ernst nehmen und hier mit gutem Beispiel vorangehen.“
Für die Stadt Oldenburg ist es nach 2010 und 2014 die dritte Auszeichnung mit dem European Energy Award (EEA) in Gold. Sie war gemeinsam mit weiteren 16 deutschen Kommunen zum Gold-Audit 2018 angetreten und hat die Rezertifizierung erfolgreich bestanden. Sie wird nach der abgeschlossenen eingehenden Prüfung durch die internationalen Auditoren und auf Beschluss des Vorstandes der in Zürich ansässigen Association European Energy Award für nachweisbare und vorbildliche Resultate in ihrer Energiepolitik ausgezeichnet.

Das Bewertungssystem
Beim EEA handelt es sich um ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz. Sowohl die Anstrengungen als auch die Erfolge einer Kommune lassen sich damit neutral messen und vergleichen. Dabei wird jährlich neu auf der Grundlage eines festen Fragen- und Bewertungskataloges die Entwicklung der Kommune in allen energetischen Handlungsfeldern unter die Lupe genommen. Die Bewertung wird immer wieder aktualisiert (zum Beispiel durch die Verschärfung der Gebäude-Energiekennzahlen). Ob eine Kommune überhaupt ein Energie- und Klimaschutzkonzept besitzt, wird ebenfalls bewertet. Mittlerweile nehmen mehr als 1.400 Kommunen in elf Ländern am European Energy Award teil. Weil die Kommunen ihre Bemühungen nachhaltig unter Beweis stellen sollen, wird die Auditierung alle vier Jahre wiederholt.

Oldenburger Energieprojekte
Beispiele für die Oldenburger Anstrengungen in den Bereichen Energie und Klimaschutz sind die Vielzahl der Beratungs- und Förderangebote im Rahmen der Initiative Klima(+)Oldenburg, der  Einsatz für ein zukunftsorientiertes Verkehrssystem, die Arbeit des Regionalen Umweltbildungszentrums oder die Umsetzung der vom Fachdienst Umweltmanagement entwickelten Idee zur Abwasserwärmenutzung, für das die Stadt Oldenburg vom Land Niedersachsen mit dem Titel „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“ ausgezeichnet wurde.
„Für alle Beteiligten ist diese Auszeichnung nicht nur eine Anerkennung, sondern Anreiz, uns zukünftig noch mehr für Energie und Klimaschutz stark zu machen. Auch alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Unternehmen können dazu einen Beitrag leisten“, betont Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement.

Die offizielle Preisverleihung in Oldenburg ist Ende Januar 2019 geplant.

Hier geht es zur Projektseite »

Oldenburg ist „Klimaschutz-Leuchtturm“

August 2018

Die Stadt Oldenburg hat erneut einen Preis im Wettbewerb „Klima kommunal“ erhalten. Für herausragendes Engagement im kommunalen Klimaschutz wurde ihr am Dienstag, 28. August 2018, vom Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und vom Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Bernhard Reuter, die Auszeichnung als „Klimaschutz-Leuchtturm“ verliehen. Verbunden damit ist ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro. Honoriert wurde die vom Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg eingereichte GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“, die in einer originellen Schatzsuche über Klimaschutz-Projekte innerhalb der Stadt informiert.

Klimawandel als Herausforderung
„Der Klimawandel ist und bleibt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Mit der Geocaching-Tour hat Oldenburg einen interessanten und außergewöhnlichen Weg beschritten, um Menschen auch im Freizeitbereich abzuholen und mit gelungenen Beispielen für den Klimaschutz zu begeistern“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Die „Klimaschätze in Oldenburg“ ist eine Tour zu elf markanten Orten innerhalb der Stadt, die für den klimafreundlichen Umgang mit Ressourcen und eine zukunftsfähige Lebensweise stehen. Per GPS-Gerät oder Smartphone kann jede und jeder mitspielen, die Klimaschätze heben und Spannendes zu Klimaschutzprojekten in der Stadt erfahren. Warum ist das Moor ein stiller Hüter von Klimagasen? Was ist das größte Upcycling-Projekt der Stadt? Wie kann man mit Abwasser die Wohnung heizen? Das Spektrum der Oldenburger Klimaschätze reicht von Etappen zu erneuerbaren Energien wie dem Solarpark am Fliegerhorst über Angebote zu nachhaltiger Mobilität bis hin zu grünen Freizeitoasen wie dem Utkiek. Alle versteckten Schätze sind interaktiv und können von den Spielern mit kreativem Einsatz und dem Lösen von themenbezogenen Aufgaben gehoben werden.

Acht Orte über 3.000 Mal genutzt
Vor einem Jahr ging die Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ mit acht spannenden Orten an den Start. Inzwischen ist die erfolgreiche Tour um drei Stationen erweitert worden und insgesamt über 3.000 Mal genutzt worden.

Die Klimaschätze können einzeln oder als gesamte Tour gesucht werden – am besten auf der empfohlenen Radroute – und richten sich an Bürgerinnen und Bürger, an die Geocacher-Community, an Touristinnen und Touristen sowie mit einem Zusatzangebot an Schülerinnen und Schüler. Wer erfolgreich die gesamte Tour durchlaufen hat, kann den Bonuscache heben und eine der limitierten Oldenburger Geocoins erwerben. Einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Schatzsuche leisten ehrenamtliche Paten aus der lokalen Geocaching-Community, ohne deren Wartung und Pflege das Angebot nicht möglich wäre.

2016 Preisgeld über 20.000 Euro
Bereits 2016 war die Stadt Oldenburg beim Wettbewerb „Klima kommunal“ erfolgreich und wurde als einer der Hauptsieger für das innovative Konzept zur Abwasserwärmenutzung im Quartier Alter Stadthafen ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro ermöglichte die Realisierung der Geocaching-Tour.

Eine kostenlose Broschüre zur GeoTour gibt es bei der Oldenburger Tourist-Info.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/klimaschaetze »

GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“ um drei neue Punkte erweitert

Juni 2018

Dass Klimaschutz nicht langweilig ist, das beweisen die Klimaschätze in Oldenburg. im Juli 2017 ging die Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ mit acht spannenden Orten an den Start. Inzwischen sind diese originellen Schätze ein riesiger Erfolg geworden und die Tour um wurde um drei Stationen erweitert.

Einer der drei neuen Punkte der Geocaching-Tour führt ins Everstenmoor und weist darauf hin, wie wichtig das Moor neben seiner Bedeutung für den Wasserhaushalt und die biologische Vielfalt als stiller Hüter von Klimagasen ist. Ein weiterer neuer Klimaschatz legt den Fokus auf das Thema Abwasserreinigung und verweist auf die besonders klimafreundliche Kläranlage des Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverbandes. In einem mehrteiligen Cache im Bereich der ehemaligen Kaserne Donnerschwee kann man Interessantes über die Nutzung der Gebäude früher und heute erfahren und knifflige Rätsel lösen. Soviel sei verraten: Plattdeutsch-Kenntnisse sind dabei sehr hilfreich.

Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagd, bei der Mitspieler kleine oder große Schätze verstecken. Die Geokoordinaten dieser Schätze − Caches genannt − werden im Internet auf einer Datenbank veröffentlicht. So können andere Schatzsucher sich mit einem GPS-Gerät oder einem Smartphone auf die Suche nach den Caches machen.

Die Oldenburger Geotour besteht aus Caches, die an für den Klimaschutz interessanten Orten innerhalb des Stadtgebietes liegen. Das umfasst die Bereiche Mobilität und Reisen, Konsum, Wohnen, Energieerzeugung und Freizeit. So reicht das Spektrum von Stätten der erneuerbaren Energien wie dem Solarpark am Fliegerhorst über Angebote zu nachhaltiger Mobilität bis hin zu Naherholungsgebieten wie dem Stadtwald. Die dort versteckten Schätze sind interaktiv und können von den Spielern mit kreativem Einsatz gehoben werden. Die Geocaching-Tour richtet sich an alle, die die Stadt von einer anderen Seite kennenlernen möchten und Lust aufs Entdecken haben. Hier geht es zur GeoTour »

Energiesparen macht seit 20 Jahren erfolgreich Schule

März 2018

Wenn Abschalten im Unterricht ausdrücklich erlaubt ist: Das Energiesparprojekt „abgedreht?!“ ist ein Erfolgsmodell. Seit 1997 erhalten Oldenburger Schulen über ein Prämiensystem Anreize zur dauerhaften Senkung der Energie- und Wasserverbräuche und erzielen dabei bemerkenswerte Resultate. Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der städtischen Klimaschutz- und Umweltbildungsstrategie und wird Jahr für Jahr mit großem Elan umgesetzt.

Die Projektleitung liegt beim Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg, der die Schulen bei möglichen Sparmaßnahmen berät und unterstützt, Energieeinsparungen ermittelt und die Prämien errechnet. Das Regionale Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg (RUZ) bietet den Schulen zudem eine passgenaue Lehrer- und Schülerfortbildung an.

Am 10. April fand die Jubiläumsverstaltung „20 Jahre Energiesparprojekt ,abgedreht?!‘“ satt.
Den Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen wurden während der Veranstaltung die Urkunden für das Abrechnungsjahr 2016 überreicht.

Hier geht es zur Projektseite »

Neues Solar- und Gründachkataster der Stadt zeigt per Mausklick Potenziale auf

Januar 2018

Mit dem neuen Solardachkataster der Stadt Oldenburg erhalten Hauseigentümer per Mausklick die Information, wie gut das eigene Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht es, nicht nur den Ertrag aus der Netzeinspeisung, sondern auch die Einsparungen aus dem Eigenverbrauch des auf dem Dach gewonnen Stroms zu berücksichtigen.

Das neue Kataster beinhaltet auch einen Solarthermie-Rechner. Im Gegensatz zu einer Photovoltaikanlage, die aus Sonnenenergie Strom gewinnt, erzeugt eine Solarthermieanlage Warmwasser, die zur allgemeinen Warmwasserversorgung und Heizungsunterstützung genutzt werden kann. Der Solarthermieanlagen-Rechner hilft, eine optimale Anlagengröße zu ermitteln.

Zudem wurde das Solardachkataster In Kooperation mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband durch ein Gründachkataster ergänzt. Photovoltaik und Dachbegrünung schließen sich dabei nicht aus – ganz im Gegenteil: Eine Kombination ist sinnvoll. Ein begrüntes Dach sorgt für niedrigere Umgebungstemperaturen auf dem Dach. Dadurch heizen sich die Solarmodule weniger auf und liefern mehr Ertrag.

Hier geht es zum Solar- und Gründachkataster der Stadt Oldenburg »

Clever Heizen: Stadt bietet Beratungsservice an

September 2017  

In Kooperation mit der Klimaschutzagentur Niedersachsen und der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik bietet die Stadtverwaltung die Aktion „clever heizen“ an. „In den rund 33.000 Oldenburger Ein- und Zweifamilienhäusern mit Heizungen mit Baujahr vor 2012 schlummert ein großes Effizienzpotential. Laut Studien laufen nämlich rund 70 Prozent aller Heizungen ineffizient“.

„clever heizen!“ ist eine Kampagne der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die in Kooperation mit regionalen Partnern durchgeführt wird. Die Kampagne bietet Hauseigentümern unabhängige und qualifizierte Informationen und Beratung rund um das Thema Heizung. Ziel ist es, den Energieverbrauch der Heizungsanlagen und damit auch die Heizkosten zu senken.

Die Anzahl der Beratungen ist begrenzt, weitere Informationen zur Förderung erhalten Sie hier»

Stadt fördert Kraft-Wärme-Kopplung

August 2017

Energieanlagen der Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) wie Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennstoffzellen weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf, da die bei der Stromproduktion anfallende Wärme energetisch genutzt wird. In Oldenburg beträgt der KWK-Stromanteil gegenwärtig rund 5 Prozent während der Anteil bundesweit bei 16 Prozent liegt. Vor dem Hintergrund des städtischen Klimaschutzleitbildes » bis zum Jahr 2020 eine CO2-Einsparung aus eigener Kraft von etwa 100.000 Tonnen zu erreichen, ist die finanzielle Unterstützung von KWK-Anlagen eine weitere Maßnahme bei der Umsetzung » des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes.

Die Stadt Oldenburg unterstützt die erstmalige Errichtung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) finanziell. Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 15 Kilowatt in privaten und gewerblichen Bestandsbauten kann ein Investitionszuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Vorhaben beantragt werden. Für die Begleitung der KWK-Maßnahme durch einen qualifizierten Energieexperten kann ein weiterer Zuschuss von 500 Euro gewährt werden.

Hier geht es zum Förderprogramm »

Die Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg bietet darüber hinaus mit dem sogenannten BHKW-Check einen kostenfreien Beratungsservice für die Errichtung von Blockheizkraftwerken (BHKW) an. Dieser beinhaltet unter anderem eine softwaregestützte Kosten-Nutzen-Betrachtung und Emissionsbewertung.

Hier geht es zum BHKW-Check » 

Moderne Schnitzeljagd

Juni 2017

Mit der neuen städtischen Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann gibt es in Oldenburg ab sofort eine moderne Schnitzeljagd, die markante Klimaprojekte innerhalb der Stadt zeigt.

„Strom aus erneuerbaren Quellen, innovative Mobilitätskonzepte, zukunftsfähige Konsumalternativen: In Oldenburg gibt es viele gute Beispiele für mehr Klimaschutz. Mit der vom Fachdienst Umweltmanagement entwickelten Idee, acht Oldenburger Klimaschätze zu einer spannenden Geocaching-Route zusammenzufassen, vermitteln wir einmal auf ganz neue Weise spannende Informa-tionen über Energie und Klimaschutz in unserer Stadt“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Geocaching ist frei übersetzt eine digitale Schatzsuche, bei der kleine „Schätze“ versteckt werden, deren Koordinaten veröffentlicht werden. Mitspielerinnen und Mitspieler können dann per Smartphone oder GPS-Gerät diese sogenannten Geocaches suchen und sich in dem dort hinterlegten Logbuch als Finder eintragen. Alle Infos dazu finden Sie unter www.oldenburg.de/klimaschaetze »

Energiepolitisches Arbeitsprogramm 2017

Mai 2017

Das energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt Oldenburg 2017 liegt nunmehr in einem neuen Format vor. Das finanzielle Engagement der Stadt wurde im Vergleich zum InEKK-EPAP 4 (2016) erheblich verstärkt, was vor allem darauf zu rückzuführen ist, dass das überaus erfolgreich angelaufene Förderprogramm energetische Altbausanierung im Zuge der Haushaltsberatungen auf eine Summe von 350.000 Euro erhöht wurde.

Die bisherige Tabellenform wurde aufgegeben. Stattdessen werden Oldenburger Energieprojekte in Form von Projektblättern ausführlicher und öffentlichkeitswirksamer als bisher beschrieben.

Maßnahmen im Verkehrssektor werden nur noch nachrichtlich aufgenommen. Hier stehen andere Instrumente zur Verfügung (Strategieplan Mobilität und Verkehr oder Radverkehrsprogramm). Maßnahmenplanung und Mittelanmeldungen erfolgen durch das Amt für Verkehr und Straßenbau, das heißt, erforderliche Ausgaben für Radverkehr oder Carsharing werden über das energiepolitische Arbeitsprogramm nicht mehr angemeldet. 

Bei optimaler Realisierung und Wirkung aller Maßnahmen der EPAP 1 bis 5 liegt das CO2-Reduktionspotenzial bei circa 88.600 Tonnen. Da die meisten Maßnahmen allerdings aus verschiedenen Gründen nicht umfassend optimal umgesetzt werden können und in vielen Fällen auch die Wirksamkeit der Maßnahmen nicht messbar ist, können die Angaben zur CO2-Wirksamkeit nur einen sehr groben, eher optimistischen Anhaltspunkt liefern.

Das Energiepolitische Arbeitsprogramm 2017 gilt im Zuge der parallelen Haushaltsberatungen in vorliegender Fassung vom 23. Februar 2017 als behandelt und angenommen; es wurde keinem Ratsbeschluss mehr zugeführt. mehr »

Energiekonzept für das „Zukunftsquartier Nadorst“ fertiggestellt

Februar 2017

Die Stadt Oldenburg hat ein integriertes Quartierskonzept für das Quartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp in Nadorst entwickeln lassen. Darin werden Energiesparpotenziale und klimaschonende Energieversorgungslösungen untersucht und entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die zukünftig auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Die in dem Konzept dargestellten Projekte und Maßnahmen ergänzen sich mit dem geplanten städtebaulichen Sanierungsverfahren in dem Quartier. „Durch eine kontinuierliche Abstimmung der beiden Projekte sind Synergien für eine insgesamt bessere Lebensqualität im direkten und indirekten Lebensumfeld der Quartiersbewohner zu erwarten“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Ich danke allen Projektbeteiligten, den Eigentümern und den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und Unterstützung und hoffe auf eine großangelegte Umsetzung der Maßnahmen, Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.“ mehr »

Oldenburg erhält Titel „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“

September 2016

Die Stadt Oldenburg ist mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Wärme aus Abwasser – ein Oldenburger Kooperationsprozess“ für innovativen Klimaschutz im Wettbewerb „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“ als eine von drei Hauptgewinnern mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet worden.

Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, gratulierten Stadtbaurätin Gabriele Nießen und den mitangereisten Projektbeteiligten am Montag, 29. August 2016, im Alten Rathaus Hannover.

Der Wettbewerb wird vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und den niedersächsischen kommunalen Spitzenverbänden getragen und von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) durchgeführt. Insgesamt waren 46 Projekte eingereicht worden, drei Kommunen wurden als Hauptsieger geehrt, dazu gehören neben Oldenburg die Stadt Osnabrück und die Gemeinde Vrees. mehr »

Neue Stromtankstelle in Oldenburg

Mai 2016

Wer sein Elektroauto wieder aufladen möchte, kann das in Oldenburg jetzt auch in der Donnerschweer Straße auf dem Gelände des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (BFE) tun.
BFE-Direktor Thorsten Janßen, Gerd Iwanuk, Leiter Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg und Thorsten Wieting, Leiter der Geschäftsregion Oldenburg/Varel beim Energiedienstleister EWE nahmen die Stromtankstelle am 14. April 2016 offiziell in Betrieb. Betreiber der Tankstelle ist EWE.

Hier bekommen sie eine Übersicht zur Technik der Ladesäulen » (PDF, 254 KB)

„Der konventionelle Individualverkehr trägt erheblich zur Belastung des Klimas bei. Durch Elektromobilität kann man dem entgegenwirken. Dazu braucht es aber nicht nur Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur, sondern auch Experten des Elektrohandwerks. Das BFE nutzt die Säule unter anderem im Rahmen seiner Schulungen, um solche Experten auszubilden“, so Thorsten Janßen. Das BfE wird dafür noch eine weitere Ladesäule im Hofbereich zur Nutzung für die Auszubildenden einrichten.
Wenngleich über 80 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfänden, sei die öffentliche Ladeinfrastruktur ein wichtiges Instrument zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens in Bezug auf die Reichweite von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen und damit essenziell für ihre Verbreitung, erklärt Thorsten Wieting. Insgesamt betreibe EWE derzeit knapp 60 Stromtankstellen, sechs davon im Stadtgebiet von Oldenburg und weitere Standorte sind geplant. Sie alle sollen kurzfristig öffentlichkeitswirksam gekennzeichnet werden.

Gerd Iwanuk erhofft sich durch mehr Elektromobilität längerfristig positive Auswirkungen auf die gesamtstädtische CO2-Bilanz „Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist ganz im Sinne des Klimaschutzkonzeptes der Stadt“, so Iwanuk, „vorausgesetzt es kann grüner Strom aus Sonne, Wind und Wasser getankt werden.“ Das sei hier der Fall.

Liste der aktuellen EWE-Stromtankstellen:
1. Cloppenburger Straße 302
2. Tirpitzstraße 39
3. Donnerschweer Straße 22-26
4. Donnerschweer Straße 184
5. Waterender Weg 30a
6. Wilhelmshavener Heerstraße 9
7. Escherweg/Alte Fleiwa

Liste weiterer öffentlich nutzbarer Stromtankstellen:
8. Ammerländer Heerstraße 23
9. Bremer Heerstraße 1
10. Nadorster Straße 291
11. Baumschulenweg 18