Stadt Oldenburg stockt Förderprogramm auf – Solardachkataster zeigt Potenzial

Zuschüsse für klimafreundliche Photovoltaikanlagen sichern

März 2020

Während draußen der Frühling erwacht und die Sonne scheint, verlagert sich der Alltag in Zeiten der Corona-Krise für viele Familien notgedrungen in die eigenen vier Wände. Ganz gleich, ob im Kinderzimmer die Spielekonsole läuft oder am Schreibtisch der Computer: Die vermehrte Zeit zu Hause geht einher mit einem steigenden Stromverbrauch. Wer jetzt überlegt, in sein Haus zu investieren und seine Energiekosten durch die Nutzung von Solarenergie zu senken, wird von der Stadt Oldenburg mit bis zu 1.000 Euro bezuschusst. 

Auf Beschluss des Rates der Stadt Oldenburg ist im Jahr 2020 der Fördertopf für Photovoltaikanlagen auf 100.000 Euro aufgestockt worden. Gefördert wird die Errichtung von Photovoltaik mit einer elektrischen Leistung von drei bis 35 Kilowatt Spitzenleistung auf und an Gebäuden im Gebiet der Stadt Oldenburg. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 100 Euro pro volle Kilowatt-Spitzenleistung (kWp) gewährt. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 1.000 Euro pro Anlage.

Das Förderprogramm ist eine erfolgreiche Maßnahme des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes, um die Umstellung auf regenerative Energien in Oldenburg voranzubringen. Mit dem Förderprogramm Photovoltaik konnten allein im Jahre 2019 rund 220 Kilowattpeak an Anlagenleistung mit einer Investitionssumme von rund 485.000 Euro zugesagt werden. Bilanziell können mit dieser Leistung knapp 50 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden. 

Im Vorfeld können sich Interessierte auch über das Solardachkataster der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/solardachkataster informieren, ob das eigene Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Für alle, die gerne ein persönliches und unabhängiges Beratungsgespräch bei sich zu Hause möchten, bietet die Stadt Oldenburg auch eine geförderte Solarstromberatung an. Ein Energieberater oder eine Energieberaterin informiert in einer circa 45-minütigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren und nutzen können.

Weitere Informationen zu Förderanträgen und Beratungen für Photovoltaikanlagen gibt es telefonisch unter der Nummer 0441 235-2847.

Klima(+)Oldenburg stellt das Veranstaltungsprogramm 2020 vor

Januar 2020

Im neuen Jahresprogramm der Energiesparinitiative Klima(+)Oldenburg werden elf Fachvorträge rund um den Klimaschutz und die Gebäudesanierung angeboten. Mehrere Klima(+) Montagsvorträge behandeln Themen zu energieeffizientem Neubau und energetischer Altbausanierung, Schimmelvermeidung, Lüftungsanlagen, Qualitätskontrolle und Nutzung erneuerbarer Energien. Fachvorträge zur Elektromobilität, zum Klimaschutz im Alltag und Klimawandel in der Region ergänzen das Programm. Darüber hinaus sind Besichtigungs- und Beratungstermine, zum Beispiel im Rahmen der Nordhausmesse im Februar oder der Klima(+)Altbausanierungstage im Juni geplant. An diesem Termin können bau- und sanierungsinteressierte Bürger bei der Besichtigung der Objekte mit Eigentümern, Planern und Energieexperten ins Gespräch kommen.

Hier geht es zur Internetseite von Klimaplus mit der Veranstaltungsübersicht »

25.000 Euro Preisgeld für GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“

November 2019

Oldenburg gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde für die GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“ vergeben. Mit dieser Geocaching-Tour, bei der die Teilnehmenden Klimaschutzprojekte in Oldenburg aufspüren, macht die Stadt auf spielerische und unkonventionelle Weise auf das Thema Klimaschutz aufmerksam und erreicht so unterschiedliche Zielgruppen. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Stimmen zur Auszeichnung
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie unterstreicht den hohen Stellenwert, den der kommunale Klimaschutz für die Stadt Oldenburg schon jetzt genießt. Das Preisgeld werden wir unserem Umweltbildungszentrum zukommen lassen und unsere Aktivitäten im Bereich schulischer Umweltbildung noch weiter stärken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan nahm den Preis am Dienstag, 5. November 2019, stellvertretend für den Oberbürgermeister in Berlin entgegen. „Klimaschutz muss den Bürgerinnen und Bürgern auf vielfältige Weise zugänglich gemacht werden. Mit der Geocaching-Tour ist es der Stadt gelungen, einen originellen Zugang zu eröffnen“, betont Uhrhan.

Hier geht es zu den Klimaschätzen »

Oldenburger Neubauberatung

Oktober 2019

Die Stadt Oldenburg fördert die Beratung von Neubauten, die als Niedrigst-, Null- oder Plusenergiehäuser errichtet werden sollen. Bauherrinnen  und Bauherren sollen durch eine unabhängige und kostengünstige Impulsberatung motiviert werden, sich für einen zukunftsfähigen, klimafreundlichen Effizienzhausstandard zu entscheiden. Gefördert wird eine unabhängige Beratung für Neubauvorhaben mit ein bis zwei Wohneinheiten im Stadtgebiet Oldenburg. Das Angebot umfasst eine 120 minütige Impulsberatung durch qualifizierte Energieberater im Wert von 200 Euro. Die Antragstellerin beziehungsweise der Antragsteller trägt davon einen Eigenanteil von 40 Euro.
Die Beratungsschwerpunkte sind entwurfstechnische, bauliche und haustechnische Anforderung für den so genannten KfW Effizienzhausstandart 55 und besser sowie die Nutzung erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung von Bauwerksmehrkosten, Einsparungen sowie Fördermittel. Hier geht es zum Förderprogramm »

Förderprogramm unterstützt Errichtung von Photovoltaikanlagen

September 2019

Mit einer Förderung von bis zu 800 Euro werden ab Mitte September 2019 Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern in Oldenburg bezuschusst. Das neue Förderprogramm der Stadt Oldenburg ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms „Aktionsplan Energie 2019“. Anträge können bei der Stadtverwaltung gestellt werden.

Mit der neuen Zuschussrichtlinie werden Photovoltaikanlagen mit 100 Euro pro installierter Kilowatt-Peak Leistung (kWp) gefördert. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss pro voller Kilowatt-Spitzenleistung gewährt. Gefördert werden Anlagen von drei bis acht kWp (300 bis 800 Euro) pro Gebäude (beziehungsweise pro Haus bei Doppel- und Reihenhäusern).

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Solar-Check: Stadt Oldenburg fördert Beratung – E-Mobilität im Blick

September 2019

Aufgrund der hohen Nachfrage können wieder geförderte Solarberatungen bei der Stadt Oldenburg beantragt werden. Der Eigenanteil beträgt 50 Euro. Die ersten 50 Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen im September lediglich 25 Euro. Wer Halterin oder Halter eines Elektroautos ist zahlt für die Beratung weiterhin gar keinen Eigenanteil. Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Beratungskosten.
Der von der Stadt Oldenburg angebotene Solarstrom-Check informiert in einer etwa einstündigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Eine unabhängige Solarexpertin oder ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie Speichermöglichkeiten auch unter Einbeziehung von E-Mobilität.
Im Anschluss an die Beratung erhält die Kundin oder der Kunde ein Beratungsprotokoll und eine Informationsmappe mit weiteren Informationen zur Photovoltaiktechnik. Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberaterinnen und Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken.

Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort wieder bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144.

Hier geht es zum Antragsformular » (PDF, 60 KB) 
Hier geht es zum Beratungsflyer »  (PDF, 3 MB)