Städtische Zuschüsse

Förderprogramm unterstützt Errichtung von Photovoltaikanlagen

Mit einer Förderung von bis zu 800 Euro werden ab Mitte September 2019 Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern in Oldenburg bezuschusst. Das neue Förderprogramm der Stadt Oldenburg ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms „Aktionsplan Energie 2019“. Anträge können bei der Stadtverwaltung gestellt werden.

„Wir haben in Oldenburg noch ein großes und bislang ungenutztes Flächenpotential auf den Dächern“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. „Mit der kommunalen Zusatzförderung der Stadt Oldenburg wollen wir allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern einen weiteren Anreiz geben, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.“

Mit der neuen Zuschussrichtlinie werden Photovoltaikanlagen mit 100 Euro pro installierter Kilowatt-Peak Leistung (kWp) gefördert. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss pro voller Kilowatt-Spitzenleistung gewährt. Gefördert werden Anlagen von drei bis acht kWp (300 bis 800 Euro) pro Gebäude (beziehungsweise pro Haus bei Doppel- und Reihenhäusern).

Vorteile der Photovoltaik
Die Photovoltaik stellt eine besonders effiziente und umweltentlastende Form der Energiebereitstellung dar. In Deutschland wird der größte Anteil des Stroms nach wie vor über fossile Rohstoffe gewonnen. Bei der Verbrennung entsteht zum einen Energie, zum anderen setzt diese Form der Energiegewinnung CO2 frei. Photovoltaik-Anlagen dagegen setzen im Betrieb kein CO2 frei. In einer gesamtheitlichen Betrachtung, also auch unter Berücksichtigung der Energie, die für Herstellung und Entsorgung einer Photovoltaik-Anlage freigesetzt werden, spart jedes Kilowatt Photovoltaikstrom im Durchschnitt rund 500 Kilogramm CO2 Emissionen pro Jahr ein.

Weitere Informationen und Anträge
Tarek Abu Ghazaleh
Telefon: 0441 235-2847
E-Mail: tarek.abu-ghazaleh(at)stadt-oldenburg.de

Hier gibt es weitere Informationen rund ums Thema Förderprogramme »