Stadt sortiert Beratungsangebote neu

Gut beraten Energie sparen und sanieren: Stadt sortiert Beratungsangebote neu

Die Stadt Oldenburg sortiert ihre Vor-Ort-Beratungen zu Potenzialen in der Gebäudesanierung und zum Ausbau der Photovoltaiknutzung neu: Die bisher separat angebotenen Energie-Checks und Heizungschecks verschmelzen zum Gebäude-Check. Der vormalige „Solarstrom-Check“ wird in „Solar-Check“ umbenannt. Die Änderungen sind in der neuen „Check-Richtlinie“ enthalten, die der Rat der Stadt Oldenburg jetzt einstimmig verabschiedet hat. In der Richtlinie sind auch Gegenstand und Höhe der Förderung definiert. Die Stadt vermittelt Bürgerinnen und Bürgern auf Antrag externe Expertinnen und Experten, die die Beratungen vornehmen. Ihr Einsatz wird von der Stadt bezuschusst. Die Fördersätze und der Eigenanteil der Antragstellenden am Gebäude- und Solar-Check wurden nun in der neuen Richtlinie einander angeglichen.

Der Gebäude-Check

Die Zusammenlegung des „Energie-Checks“ mit dem „Heizungs-Check“ als neuer „Gebäude-Check“ begründet sich vor allem in dem zunehmenden Erfordernis, die Wärmeversorgung ganzheitlich in den Kontext mit Gebäude-Sanierungsmaßnahmen zu setzen. Die Check-Angebote im Überblick:

  • Der Gebäude-Check zielt darauf ab, Wohngebäude gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern vor Ort im Hinblick auf sinnvolle Energie- und CO2-Sparmaßnahmen zu analysieren und effiziente Maßnahmen zu initiieren.
  •  Gefördert wird eine Energieberatung vor Ort im Gesamtwert von 250 Euro. Der städtische Fördermittelanteil beträgt 200 Euro, der Eigenanteil umfasst 50 Euro. Der vorgesehene Umfang der Beratung beträgt 90 Minuten.
  • Die Antragstellerin oder der Antragsteller wird bei einem Vor-Ort-Termin von einer Energieberaterin oder einem Energieberater mündlich über Einsparpotenziale im baulichen Wärmeschutz, den Zustand der Heizungsanlage und über die Nutzung von Möglichkeiten einer fossilfrei betriebenen Wärmeversorgung informiert. Die Beratung beinhaltet die Themen Wärmeerzeugung, erneuerbare Energien, Fördermittel, Qualitätssicherung und Ökostrom. Der besondere Fokus liegt auf Hinweisen für die Verringerung der CO2-Emissionen.
  • Die Beratung wird in einem Kurz-Protokoll dokumentiert, das die Antragstellerin oder der Antragsteller erhält

Fragen zu diesem Beratungsangebot beantwortet Dagmar Morghen, Telefon 0441 235-3481, E-Mail dagmar.morghen[at]stadt-oldenburg.de.

Der Solar-Check

  • Der Solar-Check informiert Eigentümerinnen und Eigentümer in einer Beratung vor Ort darüber, ob und wie sie mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach Strom produzieren und nutzen können.
  • Gefördert wird eine Solarberatung vor Ort im Gesamtwert von 125 Euro. Der Fördermittelanteil der Stadt umfasst 75 Euro, der Eigenanteil 50 Euro. Der vorgesehene Umfang der Beratung beträgt 45 Minuten.
  • Die Antragstellerin oder der Antragsteller wird bei einem Vor-Ort-Besuch von einer Solarberaterin oder einem Solarberater mündlich über die Möglichkeiten zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach beraten. Die Beratung beinhaltet die Themen Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermittel sowie Speichermöglichkeiten.
  • Auch beim Solar-Check wird das Beratungsergebnis in einem Kurz-Protokoll festgehalten, das der Antragstellerin oder dem Antragsteller ausgehändigt wird.

Fragen zum Solar-Check beantwortet Björn Boeke, Telefon 0441 235-4732, E-Mail bjoern.boeke[at]stadt-oldenburg.de

40.000 Euro stehen zur Verfügung

Für die Durchführung der sehr gut nachgefragten Check-Angebote sind im Haushalt der Stadt Mittel in Höhe von 40.000 Euro vorgesehen. Die Stadtverwaltung bemüht sich, die Zahl der zur Verfügung stehenden Beraterinnen und Berater zu erhöhen und weitere Beratungskapazitäten zu schaffen.  

Antragstellung erfolgt online – ab März Anträge für Solar-Check möglich

Die Beantragung erfolgt online. Anträge für den Gebäude-Check können ab Mitte Januar berücksichtigt werden. Für den Solar-Check können derzeit keine Anträge entgegengenommen werden: Im März 2023 wird das Antragsverfahren aber wiedereröffnet. Interessierten, die schon jetzt Vorbereitungen treffen möchten, wird empfohlen, die Zeit zu nutzen, um Angebote für auf ihrem Dach geplante Photovoltaikanlagen einzuholen, die dann Gegenstand des Solar-Checks vor Ort werden können.

Hier gibt es Informationen zur Klimaschutz-Förderung »

Zuletzt geändert am 26. Januar 2023