Förderprogramm Altbausanierung

Kategorie: Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Projektbeschreibung: Im Zuge der weiteren Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oldenburg wurde 2015 ein Förderprogramm für energetische Sanierungsmaßnahmen eingeführt. Es gilt für zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 20 Jahre alte Wohngebäude mit bis zu sechs Wohneinheiten im Stadtgebiet. Das Förderprogramm bietet Barzuschüsse bei der Finanzierung der Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Keller- und obersten Geschossdecken, dem Austausch von Fenstern und Außentüren und der Heizungserneuerung. Ziel ist es, mit dieser Maßnahme dazu beizutragen, die Rate der jährlich energetisch sanierten Altbauten zu steigern.

2015 bis 2019 wurden rund 1,3 Millionen Euro Fördergelder bereitgestellt. Bis Ende 2019 wurden 1.537 Anträge mit 1.981 Maßnahmen zugesagt. Insgesamt konnten damit Investitionen in Höhe von rund 23,2 Millionen Euro angereizt werden.

Unter Berücksichtigung aller bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragten Fördervorhaben beträgt die Sanierungsquote bei einem Bestand von 39.930 Wohngebäuden der Baujahre vor 2000 rund 8,2 Prozent über 4,5 Jahre. Bezogen auf ein Jahr liegt der Schnitt bei 1,81 Prozent, in der Regel handelt es sich hierbei um Teilsanierungen (circa 80 Prozent). Das sind im Vergleich zur bundesweiten jährlichen Sanierungsquote sehr erfreuliche Ergebnisse. Es wurden wahrscheinlich noch mehr Sanierungen durchgeführt. Diese sind der Stadt Oldenburg beziehungsweise der KfW aber nicht bekannt, da nicht jede Bauherrin oder jeder Bauherr einen Förderantrag bei der Stadt Oldenburg oder bei der KfW gestellt hat.

CO2-Wirksamkeit: Das im Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept geschätzte CO2-Reduktionspotenzial von 3.900 Tonnen (bei einem Fördervolumen von 250.000 Euro jährlich)  wurde bis 2019 mit erreichten circa 5.000 Tonnen bereits deutlich überschritten.  

Planung 2020: Fördervolumen erhöht auf 400.000 Euro. In Anbetracht der erheblich verbesserten Förderung durch KfW und BAFA wird über eine kurzfristige Anpassung der städtischen Förderrichtlinie nachgedacht hinsichtlich der Höhe der Fördermittel oder die eventuelle Aufnahme auch anderer Maßnahmen.

Ansprechpartner: Stadt Oldenburg – Fachdienst Umweltmanagement
Armin Bertram, Telefon: 0441 235-3605

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