Kraft-Wärme-Kopplung in Oldenburg

Kategorie: Energie

Projektbeschreibung: Energieanlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wie Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennstoffzellen weisen eine hohe Energieeffizienz auf, da die bei der Stromproduktion anfallende Wärme energetisch genutzt wird. In Oldenburg beträgt der KWK-Stromanteil gegenwärtig rund fünf Prozent.

Die Stadtverwaltung Oldenburg nutzt die Kraft-Wärme-Kopplung in mehreren wärmegeführten Blockheizkraftwerken. Die Stromproduktion aus fünf städtischen Erdgas-Blockheizkraftwerken mit einer Gesamtleistung von circa 53 Kilowatt betrug 2019 rund 216 Megawattstunden der eigenproduzierten Strommenge geht in den städtischen Eigenverbrauch.

Drei Erdgas-Blockheizkraftwerke im Bäderbetrieb Oldenburg produzierten 2014 rund 2.290 Megawattstunden Strom und zwei Anlagen im Klinikum circa 7.700 Megawattstunden Strom.

Im Gesamt-Stromeinsatz 2014 der Verwaltung und städtischen Betriebe einschließlich dem Bäderbetrieb und dem Klinikum betrug der Blockheizkraftwerk Stromanteil 29,5 Prozent und der Blockheizkraftwerkanteil an der gesamten eingesetzten Wärmeenergie betrug rund 28 Prozent.

2017 (Quelle: EWE-Netz) gab es in Oldenburg 154 Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen; davon 140 Erdgas-Blockheizkraftwerk, elf mit Biomethan, zwei mit Bioerdgas, eine mit Klärgas und zusätzlich acht Brennstoffzellen (Erdgas). Die installierte Leistung betrug rund 4.600 Kilowatt elektrisch, die eingespeiste Strommenge: Zwei Millionen Kilowattstunden.

Die beiden bedeutendsten Blockheizkraftwerk Nahwärmegebiete in Oldenburg sind die „Gartenstadt Mühlenhof“ und das Baugebiet Krusenbusch „südlich Tweelbäker Tredde/östlich Drielaker Kanal“ (beide mit jeweils einem Blockheizkraftwerk Fabrikat „MWB", thermische Leistung 195 Kilowatt, elektrische Leistung 124 Kilowatt), beide betrieben von der EWE.

Ansprechpartner: Stadt Oldenburg – Fachdienst Umweltmanagement
Reiner Dunker, Telefon: 0441 235-3244