Was war vor dem Naturschutzgebiet?

Zwischen 1908 und 1979 wurde das Gelände als Rangier- und Verschiebebahnhof durch die Deutsche Bahn AG genutzt. Zu Beginn der Bauarbeiten wurden bis zu 5 Meter hohe Aufschüttungen von Sand, Bauschutt, Schlacke und Schotter aufgefahren. Es wurden 44 Kilometer Gleise mit 210 Weichen verlegt und mehrere Bahngebäude errichtet, wovon man heute noch Reste auf dem Gelände finden kann.

Nachdem der Bahnhof den ersten Weltkrieg unbeschadet überstanden hatte, wurde er mehrfach Ziel von Luftangriffen im zweiten Weltkrieg. Doch nach dem Wiederaufbau blieb er nicht lange in Betrieb. Der Neubau des zu der Zeit weltgrößten Verschiebebahnhofs in Hamburg ließ seine Bedeutung sinken und auch die vermehrte Umlage des Güterverkehrs auf die Straßen machte sich bemerkbar.

Nachdem 1996 die Gleise abgebaut wurden, wurde das Gelände 1998 zum Naturschutzgebiet erklärt.

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