Zu Fuß und per Rad passierbar

Bahnübergang Alexanderstraße für rund vier Wochen gesperrt

Am Bahnübergang Alexanderstraße gibt es seit dem 21. September 2021 bis Mitte Oktober kein Durchkommen für den Kfz-Verkehr. Grund dafür sind Straßen- und Gleisbauarbeiten im Zuge des Neubaus der Eisenbahnüberführung Alexanderstraße. Die Bahn schafft Platz für den ersten Brückenpfeiler, der in diesem Bereich für die neue Eisenbahnquerung entsteht. Damit der Verkehr auf der Straße während des weiteren Brückenbaus fließen kann, passen Fachleute die Straße im Kreuzungsbereich leicht an. Zudem errichtet die Bahn ein Umfahrungsgleis, über das die Züge ab Mitte Oktober bis zur Fertigstellung der Eisenbahnbrücke im Jahr 2024 rollen.

Wann wird was gesperrt?

Die Sperrung gilt für den Zeitraum von Dienstag, 21. September, ab 4 Uhr, bis Sonntag, 17. Oktober, 22 Uhr. Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, kann den Bahnübergang passieren. Hierzu ist der Rad- und Gehweg jeweils im Wechsel auf einer Seite der Alexanderstraße nutzbar. Mit einer Ausnahme: Von Freitag, 1. Oktober, ab 22 Uhr, bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr, ist auch für den Fuß- und Radverkehr kein Passieren möglich.

Auch nach der Wiederfreigabe des Bahnübergangs bleibt ab Sonntag, 17. Oktober, 22 Uhr, der stadtauswärts führende Rad- und Gehweg bis zum Abschluss der gesamten Baumaßnahme im Februar 2024 gesperrt. Der stadteinwärts führende Rad- und Gehweg steht dann aber zur Verfügung.

Siebenbürger Straße und Feldstraße

Parallel zur Sperrung des Bahnübergangs Alexanderstraße werden auch die Siebenbürger Straße und die Feldstraße in den Einmündungsbereichen zur Alexanderstraße von Dienstag, 21. September, ab 4 Uhr, bis Sonntag, 17. Oktober, 22 Uhr, für alle Verkehrsteilnehmenden gesperrt. Nur die Einmündung Feldstraße bleibt für den Fuß- und Radverkehr offen. Von Freitag, 1. Oktober, ab 22 Uhr, bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr, ist aber auch hier für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer kein Durchkommen möglich.

Die Siebenbürger Straße bleibt im Bereich von der Görlitzer Straße bis zur Alexanderstraße auch nach Aufhebung der Sperrung des Bahnübergangs bis zum Abschluss der gesamten Baumaßnahme im Februar 2024 für Kraftfahrzeuge gesperrt und wird somit zur Sackgasse, die nur zu Fuß oder per Rad passierbar ist.

Umleitungen und Busverkehr

Für den Kfz-Verkehr sowie für den Fuß- und Radverkehr sind jeweils gesonderte Umleitungen ausgeschildert. Anliegerinnen und Anlieger können ihre Grundstücke erreichen. Die Buslinien der VWG werden über die Route Von-Finckh-Straße/Elsässer Straße – Friedhofsweg – Rauhehorst – Brookweg umgeleitet. Alle regulären Haltestellen dazwischen werden aufgehoben.

Das Brückenbau-Projekt

Rund 21.000 Kraftfahrzeuge und 3.300 Radfahrerinnen und Radfahrer queren pro Tag den Bahnübergang Alexanderstraße. Die Deutsche Bahn baut eine Eisenbahnbrücke über die Straße, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Die Wartezeiten am Bahnübergang entfallen zukünftig.

Während der Sperrung baut die Bahn das Umfahrungsgleis und die notwendigen Sicherungsanlagen für den Bahnübergang auf. Zur gleichen Zeit nehmen sich die Bauarbeiter auch die Straße vor. Der Asphalt wird abgetragen, der Boden entnommen und die Straße 30 Zentimeter tiefergelegt. So können auch während der Bauarbeiten höhere Fahrzeuge wie Busse unter der Eisenbahnbrücke durchfahren. Ziel ist es, den Straßenverkehr während der gesamten Bauzeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Im Frühjahr 2022 verschwenken Fachleute die Straße deshalb ein zweites Mal, um die Nutzung weiter zu ermöglichen.