Elektrisch mobil in Oldenburg

Elektromobilität mit Wasserstoff als Antriebstechnik

Wasserstoff (H2) ist, sofern mit erneuerbaren Energien (sogenanntes power to x) aus Wasser elektrolysiert, bei seiner Verbrennung klimaneutral. Als Verbrennungsprodukt verbleibt einzig Wasser (H2O). Geschieht diese chemische Reaktion in einer Brennstoffzelle (englisch fuel cell), so funktioniert dies quasi auch elektrisch und vor allen Dingen völlig sicher in der Anwendung. Brennstoffzellenantriebe sind dementsprechend auch Elektroantriebe. Fahrzeuge die von Brennstoffzellen angetrieben werden bieten den Vorteil von sehr kurzen Tank-/Ladezeiten und Reichweiten, die den von aktuellen Verbrennungsmotoren vergleichbar sind. Voraussetzung ist ein dichtes Netz an Tankstellen. 

In Oldenburg soll in 2020 an der Cloppenburger Straße die erste Wasserstoff Tankstelle für Autos und Busse/Lkw eröffnen.

Die Stadt prüft in 2019/2020 ob Brennstoffzellenantriebe für ihre Nutzfahrzeuge, zum Beispiel bei der Müllabfuhr, sinnvoll sind. Weiterhin gibt es seitens der VWG Überlegungen mehrere Busse für Testzwecke anzuschaffen, um Erfahrungen für diese Antriebstechnik zu sammeln.

Über die allgemeinen Entwicklungen im Bereich Wasserstoffantriebe informiert Sie der Internetauftritt der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG » , verantwortlich für den flächendeckenden Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur zur Versorgung von Pkw mit Brennstoffzellenantrieb in Deutschland.

Ab dem zweiten Halbjahr 2020, beziehungsweise mit der Stationseröffnung, wird auch hier mehr zum Thema zu finden sein.

Sie haben Fragen rund um das Thema Elektromobilität in Oldenburg?

Bei Interesse an einem persönlichen Gespräch zum Thema setzen Sie sich bitte mit dem Fachdienst Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg in Verbindung:

Industriestraße 1g
26121 Oldenburg

Karsten Everth, Telefon: 0441 235-4625, E-Mail: karsten.everth(at)stadt-oldenburg.de
Dörthe Johannes, Telefon: 0441 235-3689, E-Mail: doerthe.johannes(at)stadt-oldenburg.de