Rund um die Uhr einsetzbar

Stadt nimmt neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb

Der Zentrale Außendienst (ZAD) der Stadt Oldenburg hat eine neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb genommen: Seit Mittwoch, 17. November 2021, ist die Technik im Einsatz. Die mobile Station der Firma Jenoptik ist in einem Pkw-Anhänger integriert.

Der neue Blitzer bietet eine Reihe von Vorzügen: Die Tempomessanlage ist mit präziser Lasertechnologie ausgestattet und kann mit ihrem drehbaren Turm beide Fahrtrichtungen gleichzeitig kontrollieren. Das Gerät ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet flexibel einsetzbar – und das rund um die Uhr 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Außerdem kann die Kamera mithilfe von Stativen auch mobil eingesetzt werden. Ziel ist insbesondere, verlässlich die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit an Unfallschwerpunkten, im Bereich von Schulen und Kitas sowie in verkehrsberuhigten Zonen zu überprüfen. Die festgestellten Verstöße werden mittels Datenfernübertragung sofort der Bußgeldstelle übermittelt.

Integrierter Schutz

Die Anlage ist batteriebetrieben und kann so bis zu eine Woche lang autonom den Verkehr überwachen. Zum Schutz vor Vandalismus ist das Gerät mit diversen Sicherheitssystemen ausgerüstet, zum Beispiel mit einer Feuerlöschanlage sowie Schlag- und Bewegungssensoren. Versuche, die Anlage zu beschädigen oder den Messbetrieb zu stören, werden dem ZAD automatisch gemeldet.

Die neue Anlage ersetzt die bisher verwendeten Geräte der Firma Leivtec Verkehrstechnik GmbH, die aufgrund von Messwertabweichungen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgestellt worden waren, seit März 2021 nicht mehr eingesetzt werden können. Zwischenzeitlich hatte die Stadt ein Leihgerät der Polizei genutzt. Die Ersatzbeschaffung schlägt mit 285.000 Euro zu Buche.