Ausbau Bremer Heerstraße – Am Bahndamm bis Herrenweg

Was ist vorgesehen?
Die Bremer Heerstraße soll zwischen dem Dählmannsweg und dem Herrenweg auf einer Strecke von circa 750 Meter ausgebaut werden. Die Straße ist gemäß dem Vorbehaltsnetz der Stadt Oldenburg als Hauptverkehrsstraße ausgewiesen. Vom Stadtzentrum verläuft sie in südöstlicher Richtung und hat den Charakter einer Einfahrtstraße mit den dafür typischen Nutzungen Wohnen und Gewerbe. Die Bremer Heerstraße weist im beplanten Abschnitt ein tägliches Verkehrsaufkommen von 11.000 Fahrzeugen mit hohem Schwerverkehrsanteil auf.

Die eingeschränkte Verkehrssicherheit, bedingt durch den mangelhaften baulichen Zustand und verengte Verhältnisse auf Geh-/Radwegen, begründen den Ausbau der Bremer Heerstraße. Die Fahrbahn selbst liegt relativ hoch und fällt zu den Seitenräumen hin ab. Im oben genannten Bereich gibt es keine Bordanlage, die Entwässerung erfolgt über eine Muldenrinne zwischen Geh- und Radweg. Die Geh- und Radwege sind sehr schmal, erfüllen die planerischen und rechtlichen Voraussetzungen in Bezug auf Maß, Sicherheit und Barrierefreiheit nicht und befinden sich ebenfalls in einem schlechten Zustand. Zwischen den Parkständen und den angrenzenden Radwegen gibt es keine Sicherheitstrennstreifen.

Es ist vorgesehen, die zukünftige Fahrbahn etwa einen halben Meter abzusenken, um funktionierende Entwässerungsverhältnisse mittels Bordrinnen herzustellen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden beidseitig der 6,50 Meter breiten Fahrbahn (inklusive Rinnen) Geh- und Radwege mit 1,40 Meter beziehungsweise 1,60 Meter Breite angelegt. Es erfolgt ein barrierefreier Ausbau mit Anpassung der taktilen Elemente in Absprache mit dem Behindertenbeirat. Zwischen Fahrbahn und Radweg beziehungsweise Parkreihe und Radweg wird ein 0,75 Meter Sicherheitstrennstreifen angeordnet. An der nördlichen Straßenseite ist eine Baumreihe mit Parkplätzen geplant.

Wann wird gebaut?
Der ursprüngliche Zeitplan zum Ausbaubau der Bremer Heerstraße ist von der Stadt noch einmal überarbeitet worden. Ergebnis der neuen Planung ist ein späterer Beginn des Ausbaus und eine kürzere Bauzeit. Mit dem Bau wird nunmehr erst 2020 begonnen. Damit können zwei Ziele erreicht werden. Zum einen wäre eine derart große Baumaßnahme vor dem Hintergrund der wahrscheinlichen Sperrung der Cäcilienbrücke ein weiterer erheblicher Eingriff in den Straßenverkehr. Zum anderen ist es durch die Verlegung ins kommende Jahr möglich, die Bauzeit zu verkürzen. Ursprünglich war von drei Bauabschnitten ausgegangen worden, nunmehr kann der Ausbau mit nur zwei Bauabschnitten erreicht werden. Mit dem Ausbau soll im Frühjahr 2020 begonnen werden.

Unterlagen
Die Präsentationen zur Bürgerinformation vom 5. November 2018 können hier eingesehen werden:

  Die Planunterlagen können hier abgerufen werden:

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