Elterntalk zu Erziehungsfragen startet

Das Projekt Elterntalks der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen wird in Kooperation mit dem Projekt Koordinierungszentren Kinderschutz der Stadt nun auch in Oldenburg umgesetzt. Eltern wird damit eine niedrigschwellige Möglichkeit gegeben, über Erziehungs- und Medienfragen zu sprechen. Zielgruppe sind vor allem Familien, die klassische Angebote zur Elternbildung seltener wahrnehmen und deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist.

Fragen stellen, Probleme schildern, Lösungen finden
Wie lange dürfen Zehnjährige am Computer spielen? Sind Handys schon im Vorschulalter sinnvoll? Wie gewöhne ich mein Kind an feste Regeln? Im Rahmen des Projekts Elterntalk können Eltern sich in informeller Runde bei Kaffee, Tee und Kuchen zu Medien- und Erziehungsthemen austauschen. Im Rahmen moderierter Gespräche können sie einander Fragen stellen, Probleme schildern und gemeinsam Lösungen finden. Begleitet werden die Runden durch Moderatorinnen, die extra für ihre Aufgabe geschult wurden und die häufig selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Elterntalks können daher bei Bedarf auch in den Herkunftssprachen der teilnehmenden Eltern angeboten werden. Auch die Arbeitsmaterialien und Hintergrundinformationen sind auf Deutsch, Russisch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch erhältlich.

Organisatorin des landesweiten Projektes ist die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Über 8.000 Mütter und Väter in ganz Niedersachsen haben seit dem Start im Oktober 2012 an Elterntalks teilgenommen. In Oldenburg werden die Elterntalks sowie die Schulungen der Moderatorinnen und Moderatoren vom Amt für Jugend und Familie umgesetzt. Weitere Informationen gibt Petra Bremke-Metscher unter Telefon 0441 235-3097 oder per E-Mail an petra.bremke-metscher(at)stadt-oldenburg.de.