Stadt sucht Pflegeeltern

Kindern ein Zuhause geben

Es gibt viele Gründe, warum Kinder und ihre Eltern vorübergehend nicht zusammenleben können. „Die Anlässe sind vielfältig“, erläutert Meike Bruns, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg, „wenn beispielsweise eine kurzzeitige Überforderung oder ein Krankenhausaufenthalt der Eltern eine vorübergehende Betreuung in einer Pflegefamilie erfordert, möchten wir helfen.“

In Oldenburg bemüht sich der Dienst derzeit, befristete Pflegeverhältnisse weiter auszubauen. Im Fokus dabei liegt der Präventionsgedanke. „Rechtzeitig umfassende und flexible Unterstützung anzubieten kann helfen, dass die Probleme für Eltern nicht noch größer werden“, weiß Meike Bruns. So können Kinder für einen begrenzten Zeitraum von einer Pflegefamilie betreut werden, während die Eltern die Zeit nutzen, um mithilfe einer Beraterin eine neue Wohnung zu finden, eine Ausbildung oder Therapie zu beginnen. Der Bedarf an Familien, die bereit sind, ein Kind vorübergehend zu begleiten, ist hoch.

Pflege- und Bereitschaftsfamilien gesucht
Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht daher Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Kind zeitweise bei sich aufnehmen und so lange begleiten, bis die Eltern sich wieder vollständig selbst um ihr Kind kümmern können. Auch für die kurzfristige Unterbringung von Kindern in akuten Notsituationen oder bei Krankenhausaufenthalten von Eltern werden Pflege- und Bereitschaftsfamilien gesucht.
 
Regelmäßige Beratung und Unterstützung für Familien
Pflegeeltern werden sorgfältig auf ihre Tätigkeit vorbereitet und sind während einer Betreuung nicht allein: Der Pflegekinderdienst berät und unterstützt. Sie erhalten zudem Pflegegeld, und in einigen Pflegeformen werden Fortbildungen, Dienstbesprechungen und Supervision bereitgestellt. 

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