Die „Oldenburger Hundehütte“

Auf dem Weg zum Fußball spielen zur Dobbenwiese, fiel Max und Mia auf, dass es ziemlich viele gleiche Häuser in Oldenburg gibt. Mias Vater erklärte den beiden, dass diese Häuser „Oldenburger Hundehütten“ genannt werden. In den Jahren 1850 bis 1880 wurde diese Art von Häusern häufig gebaut. Gerade in den zentraleren Stadtteilen wie Stadtmitte, Haareneschviertel und Dobbenviertel sieht man sie vermehrt.

Das gute an der „Oldenburger Hundehütte“ ist, dass sie so schmal ist. Somit konnten die Häuser relativ dicht nebeneinander stehen. Meist befindet sich hinter einer solchen „Hundehütte“ ein Garten. Bei den „Oldenburger Hundehütten“ ist auffällig, dass nur die Vorderseite verziert ist. An den Seiten und von hinten sind sie meist sehr schlicht! Diese Seiten sind aber auch von der Straße aus kaum oder gar nicht zu sehen. So konnte man eine Menge Geld sparen, da das Aussehen dieser Seiten der Häuser fast egal war.

Im Jahr 1984 wurden viele „Oldenburger Hundehütten“ in die Liste der Baudenkmale aufgenommen und somit zu Baudenkmalen erklärt. Das bedeutet für die Besitzer, dass sie an ihren Gebäuden nicht alles verändern dürfen. Dafür bräuchten sie eine Genehmigung. Wahrscheinlich findet man aus diesem Grund in Oldenburg noch so viele „Oldenburger Hundehütten“.