Die Kraniche

Die „Kraniche“ findest du mitten in einem Teich im Schlossgarten. Die Künstlerin ist Anna Maria Strackerjahn. Seit 1953 stehen sie im Schlossgarten. Du musst genau hinsehen, damit du sie entdeckst. Sie sind zwar über einen Meter groß, aber der Natur sehr ähnlich dargestellt. So passen sie sich ihrer Umgebung gut an und sind nicht so auffällig. Wie viele Kraniche kannst du hier auf diesem Foto erkennen? Sind es zwei? Oder doch vier? Es sind vier Kraniche. Zumindest scheinbar. Die beiden Kraniche spiegeln sich im Wasser. Und so entsteht der Eindruck, dass man vier Kraniche sehen würde. Vielleicht schaust du mal in eine Wasserpfütze, dann kannst du dich darin sehen.

Das Material
Die „Kraniche“ sind aus Bronze. Das ist ein Metall. Das Besondere an diesem Metall ist die Patina. Die Patina, das ist diese grünliche Verfärbung, die du hier im Bild ganz schön siehst. Sie entsteht, wenn Bronze längere Zeit dem Wetter ausgesetzt ist. Die Patina ist also ganz natürlich!

Kraniche – ganz besondere Tiere
Kraniche sind ganz besondere Tiere. Sie haben in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Bedeutungen. Sie werden zum Beispiel mit Weisheit, Gesundheit, Wachsamkeit, Glück und einem langen Leben verbunden. In Japan gibt es den Brauch, zu Geburtstagen oder Hochzeiten Papierkraniche als Symbol für Glück, Gesundheit und ein langes Leben zu überreichen. Vielleicht bringen unsere beiden Bronzekraniche im Oldenburger Schlossgarten auch Glück!

Kurz und knapp

Von wem?  von Anna Maria Strackerjan
Wo?  im Schlossgarten
Woraus?  aus Bronze
Von wann?  aus dem Jahr 1953
Wie groß?  circa 1,5 Meter groß