Was macht der Eigenbetrieb Hafen?

Die Stadt Oldenburg liegt zwar ein ganzes Stück von der Nordsee entfernt, aber über die Hunte und den Küstenkanal können Binnenschiffe und über die Hunte sogar kleine Seeschiffe den Hafen in Oldenburg erreichen. In der Stadt Oldenburg gibt es einige Kaianlagen, zum Beispiel im Osthafen, in der Nähe von Ikea, an denen Schiffe anlegen können. Mit Kränen der Umschlagfirmen werden die Schiffe be- und entladen.

Die Schiffe bringen hauptsächlich Futtermittel für die Tiere der Bauern und Baustoffe (Steine, Kies und Sand) für die Baufirmen nach Oldenburg. Insgesamt werden im Oldenburger Hafen über 1.000.000 Tonnen Güter „umgeschlagen“ – so heißt das im Hafen. Diese Güter wurden zum Beispiel im Jahr 2015 mit 54 kleinen Seeschiffen und 891 Binnenschiffen transportiert.

Damit belegt Oldenburg, gemessen an der Umschlagmenge, den ersten Platz der Binnenhäfen in Niedersachsen. In den Häfen, die von großen Seeschiffen angelaufen werden können (Bremen, Hamburg oder Wilhelmshaven) werden natürlich viel mehr Güter umgeschlagen. Aber auch der Hafen in Oldenburg ist wichtig für die Versorgung der Landwirtschaft und für Baufirmen in Oldenburg und der Region.

Daneben gehören zum Oldenburger Hafen auch die Liegeplätze für die Sportboote und Segelboote im Alten Stadthafen. Hier können die Freizeitkapitäne mit ihren Schiffen anlegen und zum Beispiel die Innenstadt besuchen, die nur ein paar hundert Meter entfernt ist. Ab und zu macht auch mal ein Ausflugsdampfer im Hafen fest, der Besucher in den Hafen und die Stadt bringt.

Mit welchen Fragen können sich Kinder an den Eigenbetrieb Hafen wenden?

Der Eigenbetrieb Hafen kann Auskunft darüber geben, wie viele Binnen- und Seeschiffe den Oldenburger Hafen jedes Jahr anlaufen und welche Güter und welche Mengen umgeschlagen werden.