Allgemeiner Sozialdienst

Der Allgemeine Sozialdienst ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir kürzen ihn mit ASD ab. Erwachsene können sich mit solchen Fragen an uns wenden:

  • Wie erziehe ich im Einzelnen mein Kind?
  • Welche Regelungen gibt es im Falle einer Trennung oder Scheidung vom Partner?
  • Was genau meint das Sorge- und Umgangsrecht?
  • Was mache ich, wenn mein Kind Probleme in der Schule oder im Freundeskreis hat?
  • Wie verhalte ich mich, wenn ich von einem Kind weiß, das in Gefahr ist?

Du kannst dich aber auch direkt an das Amt für Jugend und Familie wenden, wenn du in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie Probleme hast. Die Beratungen können auf Wunsch anonym erfolgen, das heißt, dass man seinen Namen nicht nennen muss.

Unser Ziel ist es, Lösungen zu finden und bei Bedarf weitergehende Hilfen zu vermitteln.

Unter der Telefonnummer 235-4444 (ServiceCenter der Stadt Oldenburg) erfährst du, welche Mitarbeiterin oder welcher Mitarbeiter im speziellen Fall, das heißt für die spezielle Familie, zuständig ist.

Es gibt Situationen, in denen ein Kind sehr schnell Hilfe benötigt! Vielleicht können die Eltern aufgrund einer eigenen Erkrankung, wegen Überlastung, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit oder aufgrund anderer Probleme ihr Kind für eine bestimmte Zeit oder auch dauerhaft nicht angemessen versorgen. Vielleicht gibt es Gewalt und Misshandlungen in der Familie oder im Bekanntenkreis, durch die das Kind gefährdet ist.

In solchen Fällen kann man sich an unseren Präsenzdienst wenden. Dies ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag, jeweils 8 bis 15.30 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 235-4444 möglich.
Für Notfälle außerhalb dieser Zeiten kannst du die Polizei unter 0441 790-4115 und 0441 790-4215 anrufen. Die Polizei verständigt dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes. Abends, nachts und am Wochenende haben diese Jugendamtsmitarbeiter Rufbereitschaft.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermitteln in akuten Notsituationen umgehend Hilfen zum Schutz des Kindes. Für dauerhafte Lösungen werden dann weitere Schritte eingeleitet.

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