Spatenstich für Neubau der Jugendherberge

Wichtiges Projekt für Oldenburg: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Dienstag, 24. April 2018, gemeinsam mit GSG-Geschäftsführer Stefan Könner und dem Vorsitzenden des Landesverbandes Unterweser-Ems im Deutschen Jugendherbergswerk, Dirk Hoffmann, sowie geladenen Gästen den ersten Spatentisch für den Neubau der Jugendherberge an der Straßburger Straße vorgenommen.

Nach den Plänen des Oldenburger Architekten Dr. Malte Selugga entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bahnbetriebswerks-Halle zwischen GSG, der EWE-Arena und der LzO-Hauptverwaltung eine moderne Jugendherberge mit 64 Zwei-und Vierbettzimmern auf einer Nutzfläche von etwa 3.600 Quadratmetern. Die GSG Oldenburg hatte im März mit dem Bau begonnen und die Gründungsarbeiten abgeschlossen. „Die Frostperioden Anfang des Jahres haben uns ein wenig Zeit gekostet, aber wir gehen davon aus, dass der geplante Fertigstellungstermin zum 30. September gehalten wird“, versichert GSG-Geschäftsführer Stefan Könner.

Perfekte Lage des neuen Standorts
Jürgen Krogmann sieht das Projekt als weiteren Baustein in der überaus positiven Entwicklung des Quartiers nördlich des Bahnhofs. „Der neue Standort wird junge Menschen und Familien nach Oldenburg locken – da bin ich mir sehr sicher", sagte der Oberbürgermeister. Die Lage direkt an Schnittstelle von Nah- und Fernverkehr, in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt und gegenüber dem Veranstaltungszentrum der Weser-Ems-Halle sei perfekt. Krogmann dankte der GSG für ihre Investitionen und den Bau des neuen Gebäudes und dem Jugendherbergswerk dafür, dass der Standort mit einem neuen und anspruchsvollen Angebot weiter aufgewertet wird.

Über die Architektur
Städtebaulich soll sich der Neubau in die klare und sachliche Architektursprache der Umgebung einfügen. Das Gebäude wird sich in zwei schlanke fünfgeschossige Riegel, die gegeneinander versetzt angeordnet sind, gliedern. Diese Verschiebung soll die Dynamik des Ortes symbolisieren. „Im Unterschied zu den großmaßstäblichen Bestandsgebäuden präsentiert der Neubau jedoch nicht seine Lang- sondern Schmalseite zum Berliner Platz hin“, hebt Architekt Dr. Malte Selugga hervor.

Eröffnung für Oktober 2019 geplant
Das Deutsche Jugendherbergswerk, Landesverband Unterweser-Ems e.V., plant mit seiner Tochterfirma, der DJH Gemeinsam arbeiten gemeinnützige GmbH, als Betreiber die Eröffnung des modernen Bettenhauses für Oktober 2019. Drei der Zimmer sind barrierefrei. Hauptgästegruppen werden Schulklassen, Tagungsgruppen sowie Familien sein.Hinzukommen Einzelgäste und Messebesucher. Fünf multifunktionale Tagungsräume, eine Tagungslounge, eine großzügige Lobby mit hoher Aufenthaltsqualität als Treffpunkt, ein Food Store und eine große Terrasse sind geplant.