Das Beste aus den Varianten

Im Zuge der Planung wurde sowohl von Seiten der Bürger als auch der Experten deutlich, dass alle drei im Innovationscamp 1 vorgestellten Varianten ihre Vorteile haben. Dementsprechend wurde das jeweils Beste aus den verschiedenen Varianten herausgenommen und zu einer Konsensvariante vereint.

Zur Veranschaulichung wird anhand des Beispiels der Baustruktur erläutert, wie sich einzelne Aspekte aus den jeweiligen Varianten teilweise oder ganz in der Konsensvariante wiederfinden.

  • Aus der ersten Variante findet sich die Aufnahme der Bestandsstrukturen und –Richtungen innerhalb des Quartiers wieder. Insbesondere im rot umrandeten Bereich „Wohnen im Alten Fliegerhorst“ wird hierdurch der Charakter des Alten Fliegerhorsts erhalten.
  • Aus der zweiten Variante wurde die Idee übernommen die neue Bebauung teilweise um 90 Grad gegenüber dem Bestand zu drehen, um dessen Besonderheiten hervorzuheben. Besonders im lila umrandeten Mischgebiet im Norden des Fliegerhorsts wird diese Idee umgesetzt, um einen Kontrast zum reinen Wohnen im Süden herzustellen.
  • Aus der dritten Variante wurde die Idee übernommen, dass sich das Wohngebiet aus mehreren Quartiersbändern mit unterschiedlichen baulichen und freiräumlichen Charakteren zusammensetzt. (Block/Zeile/Höfe) In der Konsensvariante kann dies beispielsweise an den unterschiedlich geprägten Räumen des gelb umrandeten Wohnens an der Bäke oder dem grün umrandeten Experimentierfeld im Grünen beobachtet werden.

    Zusammen mit der Auswertung der Ideen und den Wünschen der Bürger – wie beispielsweise dem Wunsch keinerlei Bebauung nördlich der geplanten Verbindungsstraße zuzulassen – entstand somit Schritt für Schritt und für alle Teilbereiche des Fliegerhorsts die Konsensvariante.