1875 bis 1933: Die Alexanderheide

Nach dem Rückgang der Schafhaltung wurde im Jahr 1875 vom Garnison-Direktor Steinmetz eine circa 77 Hektar große Fläche als Truppenübungsplatz „Alexander-Haus-Heide“ angekauft. Ab 1915 wurde die angrenzende Alexanderheide, die sich in der Zwischenzeit zu einem beliebten Naherholungsziel für die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger entwickelt hatte, Wehrübungsplatz der „Jungwehren“ und „Jungmannen“. Ein Schriftstück eines unbekannten Autors über einen Wanderspaziergang aus dem Jahr 1927 endet mit den Worten „Auf der Heide werden schon Bohrungen und Vermessungen für den neuen Flughafen Oldenburg vorgenommen und bald kann auch hier der Naturfreund in stiller Wehmut verschwundener Naturschönheit gedenken!“ 1928 fanden die ersten Segelflüge auf der Alexanderheide statt. Im Dezember 1932 wurde durch den Rat der Stadt Oldenburg beschlossen die Alexanderheide zu einem Flugplatz auszubauen.