Stadt stellt Ergebnisse des Innovationscamps 1 vor

Der neue Stadtteil, der auf dem Gelände des Fliegerhorsts in Oldenburg entstehen wird, nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Im Rahmen des Innovationscamps Ende November sind drei Varianten erarbeitet worden, die eine Richtung für die weitere Planung vorgeben. Bei der Entwicklung des 190 Hektar großen Geländes hat die Bürgerbeteiligung in diesem Jahr einen sehr großen Raum eingenommen. „Wir haben wertvolle Hinweise aus dem Beteiligungsverfahren erhalten, die an mehreren Stellen auch in die Planung einfließen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die verschiedenen Varianten sind anhand der zehn Leitsätze, die in der Stadtwerkstatt im Juni erarbeitet wurden, zur Entwicklung des Geländes bewertet worden. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Integration bestehender Gebäude, das Verhältnis zwischen Gewerbe, Wohnen und Freizeit  oder die Verkehrs- und Entwässerungsinfrastruktur.

Stadt investiert etwa 17 Millionen Euro
„Bei der Umsetzung sind wir natürlich auch nicht frei von wirtschaftlichen Überlegungen“, betont Krogmann. Die Stadt investiert etwa 17 Millionen Euro in die Entwicklung des Geländes, und ist bestrebt einen möglichst großen Anteil durch den Verkauf der Grundstücke zu refinanzieren. Diese Vorgehensweise ist von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert worden.

Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen ist das Gelände von zentraler Bedeutung für die weiter wachsende Stadt (derzeit 164.000 Einwohner). „Wir können auf dem Fliegerhorst zeigen, wie alte, stadtprägende Strukturen und moderne Stadtentwicklung eine gelungene Symbiose eingehen können“.

Innovationscamp am 13. Februar 2016
Das kommende Jahr soll genutzt werden, um aus den momentanen Planungen eine endgültige Vorgehensweise zu entwickeln. Am 13. Februar 2016 fand ein weiteres Innovationscamp statt, in dem noch einmal die Bürger beteiligt wurden. Ziel der Stadt ist es, den Masterplan zum Fliegerhorst noch vor der Sommerpause 2016 vom Rat beschließen zu lassen. Anschließend werden für die ersten Teilbereiche Bebauungspläne erstellt, so dass mit ersten konkreten Baurechten in 2017/2018 gerechnet wird.