Oberbürgermeister Krogmann mit Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch

Die Bürgerbeteiligung ist ein zentrales Element der Entwicklung des neuen Stadtteils auf dem Fliegerhorstgelände. Am Freitag, 24. August 2018, hat sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei den Teilnehmenden am Partizipationsprozess Fliegerhorst für deren Vorschläge bei der Entwicklung des neuen Stadtteils bedankt. Die etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiteten den Oberbürgermeister zu einem Spaziergang über das Gelände. Dieses zeigt inzwischen ein Bild voller Dynamik und Veränderung, denn mit den ersten Erschließungsarbeiten für das neue Quartier wurde begonnen. Der Oberbürgermeister hatte daher einiges zu zeigen und zu erläutern. Über die bei dem Rundgang erhaltenen Eindrücke tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend bei Wurst und Getränken angeregt aus.

Besonders wurde dabei hinterfragt, wie die Ideen und Anregungen, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses eingebracht wurden, nun konkret umgesetzt werden. Denn: Bei der Entwicklung des neuen Stadtteils waren Schülerinnen und Schüler, Expertinnen und Experten aus Verbänden und Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürger eingebunden. Im Rahmen von Stadtwerkstätten und Innovationscamps entwickelten sie ihre Vorstellungen für den neuen Stadtteil.

Zentrale Grünfläche sowie zahlreiche Fuß- und Radwege
Breites Verständnis gab es für die zur Sicherheit erforderlichen Kampfmittelsondierungen, die auf den zukünftigen Baufeldern erforderlich sind. In wie weit die Bestandsgebäude und der Baumbestand daher erhalten werden können, muss weiter umfassend geprüft werden. Zufrieden wurde festgestellt, dass damals festgesetzte Ziele, wie die Schaffung einer zentralen Grünfläche sowie zahlreiche Fuß- und Radwege, von der Stadt umgesetzt werden. Auch eine Mischung unterschiedlicher Wohnformen im Quartier und Flächen für Gemeinschaftsprojekte sollen realisiert werden.

Lokal erzeugte Energie
Und: Der Beteiligungsprozess geht weiter, so auch im Rahmen des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“, das auf dem Fliegerhorst entsteht. Hier soll der Energiebedarf der Bewohner größtenteils aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden. Überschüssige Energien können entweder in der Nachbarschaft über eine digitale Plattform gehandelt werden oder in andere Energieformen umgewandelt und gespeichert werden. Um dieses energetische Nachbarschaftsquartier optimal auf die Bedürfnisse der Quartiersbewohner abstimmen zu können, möchten die Stadt Oldenburg und ihre Projektpartner die Oldenburgerinnen und Oldenburger wieder in den Planungsprozess einbinden.