Kreyenbrück-Nord

Termine

Am Donnerstag, 27. Juni 2019, findet um 19 Uhr die 59. Sitzung des Sanierungsbeirates Kreyenbrück-Nord in der Freizeitstätte Kreyenbrück "Cafta", Brandenburger Straße 38, 26133 Oldenburg statt.

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Verfahrensstand

Seit der Aufnahme in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ in 2009 ist im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord viel passiert.

Nach der Aufstellung einer Rahmenplanung wurde in 2011 eine Kinder  und Jugendbeteiligung durchgeführt, bei der gemeinsam Vorstellungen und Wünsche zur Entwicklung des Stadtgebietes entwickelt wurden.

Neben Maßnahmen wie die Instandsetzungen und Modernisierungen mehrerer Gebäude wurde auch die Aufwertung des öffentlichen Raums vorangetrieben. So wurden beispielsweise Spielplätze neu gebaut beziehungsweise erneuert und erweitert. Das Fuß- und Radwegenetz wurde durch die Verlängerung Münnichstraße ausgebaut und auch die Planung zur Gestaltung des Klingenbergplatzes geht voran.

Die Förderperiode für das Sanierungsgebiet wird voraussichtlich bis 2023 fortgeführt.

Ausgangslage

Im Rahmen der Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen war das zunehmende Auftreten von städtebaulichen Missständen in Form von Funktions- und/oder Substanzschwächen aufgefallen.

Dies betrifft insbesondere:

  • Modernisierungs- und Anpassungsbedarf bei den Wohnungen,
  • Defizite im baulichen/städtebaulichen Bereich,
  • teilweise hohes Maß an Segregation,
  • hoher Bedarf an sozialer Betreuung und Begleitung bei der Bevölkerung,
  • hohe Abhängigkeit der Bevölkerung von staatlichen Unterhaltszahlungen,
  • Konzentration von Bevölkerung mit Migrationshintergrund,
  • teilweise gestörte Nachbarschaften durch enges Nebeneinander sehr unterschiedlicher Bewohnergruppen.

Teilbereiche des Untersuchungsgebietes waren als soziale Brennpunkte bereits stigmatisiert. Die Indikatoren zeigten die Gefahr, dass die Problemlagen sich verschärfen und sich destabilisierend auf bisher stabile Bereiche auswirken.

Teile der Wohnungsbestände im Untersuchungsgebiet übernehmen dabei eine im Kontext der Gesamtstadt wichtige wohnungspolitische Funktion, die es zu sichern galt.

Programm

Soziale Stadt

Ziel der Sanierung

Über das Programm „Soziale Stadt“ sollen Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung des Stadtteils gefördert werden.

Ziel ist es, durch soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Maßnahmen die Lebenssituation der im Stadtteil lebenden und arbeitenden Menschen zu verbessern und damit die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Stadtteils zu stärken.

Im Untersuchungsgebiet wurden auch schon vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen von verschiedenen Trägern bereits sehr engagierte Einrichtungen betrieben, die positive Ergebnisse aufweisen.

(Der Rahmenplan steht auf dieser Seite unten im Downloadbereich zur Verfügung.)

Förderzeitraum:

2009 bis 2023

Fördermittel


Die Gesamtkosten und die Fördermittel wurden im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen ermittelt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf circa 22,5 Millionen Euro; davon Städtebaufördermittel in Höhe von circa 7,60 Millionen Euro, die auf den Sanierungszeitraum zu verteilen sind.

Alle Daten auf einem Blick

Untersuchungsgebiet:        47 Hektar
Sanierungsgebiet:        89 Hektar
Bewohner:        circa 4.800
Programmaufnahme:        2009
Programm:        Soziale Stadt
Gesamtinvestition:        22,5 Millionen Euro
Städtebaufördermittel:        7,6 Millionen Euro
Abschluss der Sanierung:        circa 2023

Bürgerbeteiligung

  • Bürgerversammlungen
  • Sanierungsbeirat

Downloads

Vorbereitende Untersuchungen

Geltungsbereich und Satzung

Rahmenplanung

Förderrichtlinie

Informationen für Eigentümer

Sanierungsbeirat

Sanierungszeitung

Ältere Dokumente erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Kontakt

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