Handbuch zum Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“

Seit 2009 wird das Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ von der Agentur :ehrensache im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements geleitet und koordiniert. Zum Projekt ist 2015 eine Beschreibung in Form eines Handbuchs erschienen, das über die Thematik, die Umsetzung und den Erfolg des Projekts berichtet.

Das Buch enthält eine gründliche Anleitung und Erfahrungsberichte von Patinnen, Paten und Kindern, ein Kapitel mit Materialien und einen Pressespiegel. In Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg erfolgte eine Evaluation, die in den Ergebnissen ebenfalls abgedruckt ist.

An wen richtet sich das Handbuch?
Das Handbuch richtet sich an interessierte Ehrenamtliche, die eventuell selbst im Projekt tätig werden möchten, und auch an Träger aus anderen Kommunen, die sich für die Umsetzung eines solchen Unterstützungsangebots für zugewanderte Kinder stark machen wollen.

Wo ist das Handbuch erhältlich?
Das Handbuch ist gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro erhältlich bei der:
Agentur :ehrensache
Peterstraße 3

Was genau ist das Projekt „BildungsPaten“?
Ziel des Projekts ist die Sprachbildung und die Integration der jungen Generation im Sinne einer Willkommenskultur und die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe. Das BildungsPaten-Projekt absolviert in diesem Jahr die 11. Qualifizierung für circa 25 Oldenburgerinnen und Oldenburger, die planmäßig im April dann die Patenschaft für ein Grundschulkind aus einer Zuwandererfamilie für ein Jahr übernehmen werden. Bei Bedarf und auf Wunsch kann diese Patenschaft auch verlängert werden. Bisher wurden 178 Ehrenamtliche zu Bildungspatinnen oder -paten ausgebildet. Die Auswahl der Kinder übernehmen die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen beziehungsweise der Sprachlernklassen. Sie arbeiten in konstruktivem Austausch mit der Projektleitung eng zusammen. In Ausnahmen werden bei deutlichem Unterstützungsbedarf auch deutschstämmige Schülerinnen oder Schüler über das Projekt begleitet.

Nähere Informationen
Nähere Informationen zum Projekt gibt es bei
Gabriela Kaboth-Freytag
Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement
Agentur :ehrensache