Gesundheitsamt schärft Bewusstsein für Impfschutz

Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe erhalten Beratung

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg schärft das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen: Für die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe bietet der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit in Kooperation mit den weiterführenden Schulen eine Impfberatung an. Die Eltern der Sechstklässler werden darüber in einem Schreiben, das über die Klassenleitungen verteilt wird, informiert. Ziel ist es, die Impfquote zu erhöhen und damit den Infektionsschutz für den Einzelnen und für die Gemeinschaft zu verbessern.

Impfausweise werden eingesammelt
Die Impfausweise oder vollständige Kopien werden von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern eingesammelt. Im Mai und Juni sehen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit die Impfausweise durch und geben für jedes Kind eine individuelle Rückmeldung.

„Es ist sehr wichtig, dass man auf seinen Impfschutz achtet. Bei Impflücken sollten die Schülerinnen und Schüler das kostenlose Angebot der Krankenkassen nutzen und sich beim Kinder- oder Hausarzt impfen lassen“, erklärt Dr. Walter Götte, Kinderarzt im Gesundheitsamt Oldenburg. Dr. Holger Petermann, Amtsleiter des Gesundheitsamtes, ergänzt: „Je mehr Menschen vollständig geimpft sind, desto besser sind auch Menschen geschützt, die keine Impfungen vertragen, weil sie zum Beispiel eine Allergie haben. Krankheiten können sich dann nicht mehr so ausbreiten.“

Aufgabe des Gesundheitsamtes
Nach dem Infektionsschutzgesetz haben die Gesundheitsämter die Aufgabe, die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren und Erhebungen über die Dichte der Durchimpfung zu erstellen. Grundlage für die Beratung sind die Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Bei den hier empfohlenen Impfungen fällt das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig zugunsten der Impfung aus.

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