Unter aller Augen

Der Dokumentarfilm „Unter aller Augen“ betrachtet die Mechanismen, Strukturen und Ursachen von Gewalt gegen Frauen.

 

Termin: 19. November um 18.30 Uhr
Ort: Cine k, Bahnhofstraße 11
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro
Tickets unter www.cine-k.de »

Asien, Afrika, Europa - in Benin, in Bangladesch, in der DR Kongo, aber auch mitten in Deutschland: Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. "Unter aller Augen" taucht ein in die Lebenswelt von Frauen, die schlimmster Gewalt ausgesetzt waren und die sich frei gekämpft haben. Sie erzählen von der Gewalt, die ihnen angetan wurde, ihrem Kampf ums Überleben, ihren Ängsten und Hoffnungen und ihren aktuellen Versuchen, ein neues Leben jenseits der Gewalt aufzubauen. Sie haben Initiative ergriffen, sich trotz großer Gefahr zur Wehr gesetzt.

Regie: Claudia Schmid, D 2017, 89 Min, OmU

Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit Mitarbeiter*innen von Wildwasser e.V. und dem Autonomen Frauenhaus.

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Monika Hauser - ein Porträt

»Ich habe das Privileg eines europäischen Passes, ich habe eine gute Ausbildung genießen können, ich bin stark. Ich muss diese Privilegien nutzen, um andere Frauen, die auf der Schattenseite leben, zu unterstützen.«
Monika Hauser

 

Termin: Sonntag 25. November um 18 Uhr
Ort: Cine k, Bahnhofstraße 11
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten
Tickets unter www.cine-k.de »

Ende 1992 erfährt Monika Hauser von Massenvergewaltigungen an bosnischen Frauen während des Balkan-Krieges und ist wütend – auch über den neuerlichen Missbrauch der Opfer durch die Medien. Sie fährt ins Kriegsgebiet um zu helfen, mobilisiert Unterstützer*innen und beantragt Hilfsgelder. 1993 eröffnet sie, unterstützt von bosnischen Psychologinnen und Ärztinnen, das Frauentherapiezentrum Medica Zenica in Zentral-Bosnien. Pionierarbeit, die den Grundstein für den Verein medica mondiale legt, dessen Engagement im Laufe der Jahre zunächst auf den Kosovo, dann auf Afghanistan und auf zahlreiche weitere Länder ausgedehnt wurde. In der Arbeit des Vereins setzen sich die Prinzipien fort, mit denen Monika Hauser bereits während ihrer medizinischen Ausbildung in den Institutionen angeeckt war: die Forderung nach einer sensibleren Behandlung von Patientinnen und eine feministische Kritik an strukturellen Missständen in der Schulmedizin und der Krisen- und Entwicklungshilfe.
Wie fand Monika Hauser zu dem Thema, das sie ein Leben lang begleitet? Und was treibt sie an? Das Porträt der Regisseurinnen Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken verbindet Einblicke in den Alltag der Frauenrechtlerin mit Rückblicken und Reflexionen auf die bisherigen Etappen ihres Weges.

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