Gewaltschutzkonzept am 26. September 2016 verabschiedet

Der Schutz der Menschen, die in den Flüchtlingsunterkünften leben ist der Stadt Oldenburg ein ganz besonderes Anliegen. Vor diesem Hintergrund hat die Stadtverwaltung unter Federführung des Gleichstellungsbüros in intensiver Abstimmung mit weiteren städtischen Ämtern und Fachleuten ein Gewaltschutzkonzept erstellt. Das Konzept greift Forderungen nach Sicherheitsstandards von Fachleuten und Politik/Gesetzgebung auf und passt diese an.

Insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung und Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität stärker von Diskriminierung und gewalttätigen Übergriffen betroffen sind: Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Intersexuelle und Queer-Personen.

Mit der Verabschiedung des Gewaltschutzkonzeptes durch den Rat der Stadt Oldenburg werden Sicherheitsstandards festgeschrieben und beständig optimiert. Durch Gewaltprävention und auch Schutzmaßnahmen unterstützt das Konzept dabei, sexuelle, physische und psychische Gewalt so gering wie möglich zu halten und Betroffenen schnell die nötige Unterstützung zu bieten.

Die Stadt Oldenburg verfügt über ein gutes Beratungsangebot insbesondere bei Fällen von sexualisierter und häuslicher Gewalt. Die gute Zusammenarbeit und Betreuung erleichtert Betroffenen jeglicher Herkunft den Umgang mit dem Erlebten. Auch die Kooperation mit der Polizei ist sehr intensiv, sodass bei Vorfällen schnell und kompetent agiert werden kann.
Die Verabschiedung des Gewaltschutzkonzeptes ist ein klares Signal gegen Täter und übergriffige Personen, Gewalt jeglicher Form wird weder akzeptiert noch toleriert.

Das Gewaltschutzkonzept kann hier » (PDF, 1,1 MB) heruner geladen werden.