Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt

Zahlreiche Oldenburger Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur und Wirtschaft, Poltikerinnen und Politiker haben im Vorfeld zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ihr Statement abgegeben.

Die Reihenfolge der Statements ist willkürlich gewählt.

 

Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg

„Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein weit verbreiteter Verstoß gegen die Menschenrechte, den ich verurteile. Es besteht nach wie vor gesellschaftspolitischer und juristischer Handlungsbedarf. Ich begrüße daher das Engagement des Gleichstellungsbüros bei diesem Thema.“
 

Statement: Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters

„Ich verurteile Gewalt an Frauen. Ich verurteile Gewalt an allen, deren Menschenrechte aus gesellschaftlichen, religiösen, ideologischen, politischen oder sonstigen Gründen missachtet werden.“

Statement: Susanne Menge, Mitglied des Landtages

„Niemand darf die Gedanken in unsere klugen Köpfen gefügig schlagen, unseren Stolz klein treten, jeder soll Respekt haben vor unserer Schönheit und sie nie demütigen, und niemand darf den Körper eines Mädchens oder einer Frau je zum Objekt seiner sexuellen Begierden machen. Und wir dürfen uns nie in dieser gegensätzlichen Welt unterwerfen oder anpassen. Wir brechen ansonsten nie mit den Strukturen von Macht und Gier.“

Statement: Jan Janssen, Bischof

„Diese Gewalt ist eine furchtbare und unmenschliche Macht, die im christlichen Menschenbild keinen Platz haben darf. Und sie fängt nicht erst mit Tätlichkeiten der Hand an, sondern beginnt schon im Kopf – mit abfälligen Bemerkungen und Sprüchen über Frauen. Tun wir etwas dagegen durch ein aufmerksames Miteinander – und indem wir Erniedrigungen und Bloßstellungen aus unserem Alltag verbannen.“

Statement: Heinrich Timmerevers, Bischöflicher Offizial und Weihbischof

„Als Christen lehnen wir Gewalt ab - egal, in welcher Form und egal, gegen wen sie sich richtet. Gewalt gegen Frauen beinhaltet oft das Ausspielen männlicher Stärke gegenüber einem schwächeren und schutzlosen Menschen. Das darf niemals toleriert werden. Betroffenen Frauen müssen wir helfen, bestimmten  Verhaltensmustern in unserer Gesellschaft müssen wir präventiv begegnen. Die Katholische Kirche engagiert sich daher in der Seelsorge und mit vielen Präventions-, Beratungs- und Hilfsangeboten im Interesse der Frauen und für sie.“
 

Statement: Richard-B. v. Busse (Vorstand Förderverein Präventionsrat Oldenburg)

 

 

 

„Ich bin gewaltig gegen Gewalt an Frauen!“

Statement: Juliane Benra, Präsidentin der Soroptimist International Oldenburg

„Gewalt gegen Frauen ist leider auch in der EU keine Ausnahme sondern eher die Regel wie ein Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte bereits 2014 festgestellt hat. Damit muss es auch weiterhin ein wichtiges Anliegen der Gesellschaft bleiben, hier entgegenzusteuern. Aus diesem Grund engagiert sich Soroptimist International weltweit für Frauenrechte.“

 

Statement: Barbara Woltmann, Bundestagsabgeordnete

„Gewalt an Frauen ist noch immer trauriger Alltag: Jede dritte Frau ist von Gewalt betroffen! Dennoch ist es ein Tabu über die körperlichen und seelischen Verletzungen zu sprechen. Viele Frauen und Mädchen fühlen sich sogar schuldig und können sich niemandem anvertrauen. Dieses Tabu müssen wir überwinden! Der heutige Tag setzt dafür ein Zeichen.“

Stephan Albani, Mitglied des Bundestages

„Ich lehne ausdrücklich jegliche Form von Gewalt ab. Dass gewalttätiges Verhalten gesellschaftlich geächtet wird, muss Tätern deutlich gemacht werden. Die Opfer müssen ermutigt und unterstützt werden, sich aus derartigen Situationen zu befreien. Unsere ganze Gesellschaft steht in der Pflicht nicht wegzusehen, wenn wir von Gewalt gegen Frauen erfahren, sondern hinzusehen und zu handeln.“

Statement: Peter Meiwald, Mitglied des Bundestages

„GRÜNE Männer: Ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei - nicht nur gegenüber Frauen.
Laut Weltgesundheitsorganisation bergen sexuelle Gewalt und die Gewalt in Paarbeziehungen weltweit das größte Gesundheitsrisiko für Frauen. Frauen fliehen aus Angst um ihr Leben und ihre sexuelle Selbstbestimmung auch zu uns nach Deutschland. Dies muss endlich als Asylgrund regelmäßig anerkannt werden.“

 

Statement Dennis Rhode, Mitglied des Bundestages

„Gewalt ist nicht akzeptabel - gegen niemanden. Leider sind Frauen nach wie vor überdurchschnittlich oft von häuslicher Gewalt betroffen. Der Rechtsstaat muss dabei verlässlich auf der Seite der Opfer stehen. Gesellschaftliche Aufklärung, Schutz der Betroffenen und konsequente Bestrafung der Täter - das ist der Dreiklang, mit dem wir Gewalt gegen Frauen weiter bekämpfen müssen."

Statement: Sabine Blütchen, Synodenpräsidentin

„Gewalt entwickelt sich wie eine Spirale, sie will Angst schüren: Sie beginnt mit absichtlichem „Kleinmachen“, geht weiter zu Verletzungen mit Worten, bis dann die Faust zuschlägt.

Als Christin sage ich Nein zu Gewalt: Alle Menschen sind Gottes Kinder. Jede ist somit Schwester, jeder ist somit Bruder einer anderen Frau. Die Würde der Frau, die Würde jedes Menschen ist unantastbar.“
 

Statement: Doris Vogel-Grunwald, Leiterin der Oldenburger Bahnhofsmission

„Gewalt ist,.. - die bösartige Fratze von Arroganz und grenzenloser Selbstüberhöhung.“

Statement: Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg

„Für Gewalt gegen Frauen gibt es an der Universität keinen Platz.“

Statement: Ulf Prange. Mitglied des Landtages

„Gewalt gegen Menschen ist verachtenswert! Häusliche Gewalt von Männern gegen Frauen ist verachtenswert!
Denn sie findet dort statt, wo Menschen Schutz und Geborgenheit erwarten. Die eigenen vier Wände sind kein rechtsfreier Raum.
Gewaltausübende Menschen – sei es außerhalb oder innerhalb der eigenen vier Wände - sind Straftäter und gehören vor Gericht.“
 

Statement: Eckhard Wache, Polizeidirektor der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

„Bei Gewalt gegen Frauen gibt es nur Verlierer.
DAS OPFER verliert die körperliche und seelische Unversehrtheit und manchmal auch einen Teil ihrer Würde.
DER TÄTER verliert neben seiner Würde Gesicht und Ansehen, oftmals Heim und Familie, nicht selten auch Freunde und Beruf, gelegentlich sogar die Freiheit, oder am Ende gar sich selbst.
DESHALB:  Keine Gewalt gegen Frauen, Du wirst am Ende verlieren!“

 

Statement: Stefan Könner, Geschäftsführer GSG

 

 

 

„Gewalt gegen Frauen- für mich eine Ausdruck von Schwäche und Feigheit!“

Statement: Ines Kuba-Klemmer

 

 

 

„Gewalt ist das Mittel der geistigen Loser!“

Statement: Carsten Lienemann

 

 

 

„Gewalt gegen Frauen ist kein Problem, sondern ein Verbrechen.“

Statement: ALSO

ALSO - Gegen Gewalt an Frauen.