Hilfe bei Behördengängen für Migrantinnen und Migranten

Vermittlung von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern

Neuzugezogene Migrantinnen und Migranten haben oft geringe oder gar keine Deutschkenntnisse und befinden sich noch im Lernprozess. Sprachprobleme sollten dennoch keine Barrieren für eine angemessene Beratung, Betreuung und Behandlung sein.

Ziel des Sprachmittlerpools ist es, die Kommunikation zwischen Einrichtungen und Personen mit mangelnden Deutschkenntnissen zu unterstützen.

Sprachmittlerinnen und Sprachmittler nehmen als unabhängige dritte Person an Gesprächen teil. Sie übersetzen das Gesagte. Sie verpflichten sich, während der Sprachmittlung Neutralität, Unparteilichkeit und Transparenz zu wahren, und unterliegen dem Datenschutz. Vergütet wird ihre Tätigkeit durch eine Aufwandsentschädigung, welche von dem Auftraggeber entrichtet wird.

Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler werden im Rahmen einer Grundlagenschulung qualifiziert. Themen wie Interkulturelle Sensibilisierung, Methodik der Sprachmittlung, steuerlich-rechtliche Aspekte und Konfliktmanagement werden durch interne und externe Referentinnen und Referenten vermittelt.  

Durch die Auswertung von Reflexionsbögen sowie über Fortbildungen und Austauschabende werden die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler begleitet und die Qualität der Einsätze gewährleistet.    

Die Zuständigkeit für die Vermittlung und Koordination der Sprachmittlerinnen und Sprachmittler liegt beim „Amt für Zuwanderung und Integration“. Ihre Ansprechpartnerin ist Tanja Hollje, Telefon: 0441 235-2932, E-Mail: sprachmittler(at)stadt-oldenburg.de »

Sie möchten Sprachmittlerin oder Sprachmittler werden?

Sie können uns gerne eine Kurzbewerbung zusenden – wir melden uns, sobald ein neuer Kurs geplant wird. Bei allen Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Tanja Hollje.