Regionaltypische Kulturlandschaft soll erhalten bleiben

Regionaltypische Kulturlandschaft soll erhalten bleiben

Das Gebiet Weißenmoor/Südbäke wird in großen Teilen Landschaftsschutzgebiet. Ein entsprechendes Verfahren hat die Stadt Oldenburg im November 2018 eingeleitet. Der Landschaftsraum Weißenmoor/Südbäkeniederung » stellt die größte zusammenhängende Freifläche innerhalb des Oldenburger Stadtgebietes dar.

Qualitäten auf lange Sicht erhalten
„Wir wollen die Qualitäten des Weißenmoors und der Südbäkeniederung auf lange Sicht erhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir beginnen jetzt mit der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes, eine mögliche Bebauung auf den dafür vorgesehenen Flächen ist dann erst später im Bebauungsplan-Verfahren zu diskutieren“, so Krogmann weiter mit Blick auf die langfristige Planung.

Einzigartige Landschaft
Es sind zahlreiche Schutzgüter im Plangebiet vorhanden. Dazu gehört etwa die Allee an der Weißenmoorstraße (Landschaftsschutzgebiet). Ein bedeutender Wasserzug in diesem Bereich ist die Südbäke. Im nordwestlichen Bereich finden sich kleinere Teiche (zum Teil Feuchtbiotop). Der gesamte Raum wird zudem von zahlreichen Gräben durchzogen. In weiten Teilen des Planbereiches sind noch Grünlandnutzungen vorhanden. Die Vielfalt der Landschaft inmitten des besiedelten Bereiches der Stadt Oldenburg ist einzigartig und von besonderem Wert für die naturgebundene Erholung.

Der Landschaftsrahmenplan
Diese Elemente tragen wesentlich zu einer regionaltypischen, historisch geprägten Kulturlandschaft bei. Aufgrund dieser Bedeutung ist laut Landschaftsrahmenplan nahezu der gesamte Bereich landschaftsschutzgebietswürdig (circa 90 Hektar). Überdies sind laut Flächennutzungsplan 1996 (FNP '96) etwa 55 Hektar Flächen zum Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft (Kompensationsflächenpool) vorgesehen, wobei Teilbereiche bereits realisiert worden sind.

Hier sind weitere Informationen zur Rahmenplanung zu finden »