Energie- und CO2-Bilanzen (Gesamtstadt)

Die Stadt Oldenburg erstellt und veröffentlicht alle zwei Jahre einen alle Sektoren umfassenden Bericht über den stadtweiten Endenergieeinsatz und die energiebedingten Kohlendioxidemissionen. Alle vier Jahre erfolgt eine umfassende Berichterstattung mit Berücksichtigung nicht-energetischer Emissionsquellen und weitere Treibhausgase (Methan, Di-Stickstoffoxid).

Der nächste Langbericht für 1990-2015 befindet sich in Vorbereitung.

Der aktuelle Energie- und CO2-Bericht schreibt die vorherigen Berichte bis zum Jahr 2013 fort, dem jüngsten vollständig verfügbaren Datenbestand.

  • Der Energieeinsatz (Summe aller Energieträger) hat in 2013 gegenüber dem Vorjahr um 4,5% und gegenüber 1990 um 7,3% zugenommen. Unter Berücksichtigung einer rechnerischen Korrektur des Heizenergieeinsatzes beträgt die Zunahme 2,8 % (2013) bzw. 3,5% (1990).
  • Im selben Zeitraum ist allerdings ein Bevölkerungszuwachs der Stadt um 11,5% zu verzeichnen. Bemerkenswert ist zudem der Pro-Kopf-Energieverbrauch, der in 2013 ggü. 1990 um 7% geringer ausfällt.
  • Die Kohlendioxidemissionen der Stadt Oldenburg verharren weiterhin auf dem Niveau von 1990. Für 2013 ist gegenüber dem Vorjahr ein leichter Anstieg und gegenüber 1990 eine Zunahme um 3,5% festzustellen. Die Zunahme in 2013 ist insbesondere dem Sektor Haushalte zuzuordnen.
  • Die energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf liegen in Oldenburg 2013 mit 7,4 Tonnen insbesondere aus strukturellen Gründen weiterhin erheblich unter dem bundesweiten Niveau (24% geringer).
  • Ohne Berücksichtigung des statistischen Anteils für Flugverkehr betragen die CO2-Emissionen in Oldenburg in 2013 pro Kopf 7,0 Tonnen und besitzen damit ebenso wie im Vorjahr den zweitniedrigsten Wert seit 1990.
  • Die Tatsache, dass die absolute Menge der CO2-Emissionen gegenüber 1990 nicht rückläufig ist, ist zwar einerseits ernüchternd, allerdings muss dieser Befund auch immer richtig interpretiert werden, denn im Ergebnis zehren die Wachstumseffekte Emissionsminderungen jedenfalls bisher auf. Die Berechtigung und die Notwendigkeit einer konsequenten Klimaschutzpolitik der Stadt im Sinne des InEKK-Leitbildbeschlusses wird im Ergebnis des CO2-Berichtes erneut belastbar untermauert.

Energie- und CO2-Bilanz (Verwaltung)

2017 hat die Verwaltung erstmals einen Bericht Energieverbräuche und CO2-Emissionen
der Kernverwaltung einschließlich aller städtischen Betriebe und Mehrheitsbeteiligungen
erstellt. Berücksichtigt wurden die eingesetzten Energieträger
im Bereich Gebäude und Verkehrsinfrastruktur sowie im Bereich Mobilität für die Jahrgänge
2013 und 2014.

Hier geht es zum Bericht » (PDF, 1.9 MB)