Stadt Oldenburg – Frackingfreie Kommune

Juli 2015

Mit Ratsbeschluss vom 29. Juni 2015 erklärt sich die Stadt Oldenburg einstimmig zur „Frackingfreien Gemeinde“. Oldenburg setzt damit ein Zeichen gegen die umstrittene Methode zur Erdgasförderung. Der mit dem Fracking verbundene Eingriff in die Natur ist nicht mit den Umwelt- und Klimaschutzzielen der Stadt vereinbar. Die Hochrisikotechnologie Fracking beeinträchtigt vielerorts durch verpresste Abwässer und Leckagen in den Rohrleitungssystem das Grund- und Trinkwasser. Die Aktion „Frackingfreie Gemeinde“ wurde vom Deutschen Naturschutzring (DNR), dem BUND und dem NABU ins Leben gerufen. Bereits 2500 Kommunen und Städten unterstützen die Aktion. Auf den Internetseiten des BUND erfahren Sie mehr zum Fracking und der Aktion „Frackingfreie Gemeinde“ mehr »

„Stromspar-Check PLUS“ des Caritasverbandes startet Kühlgerätetausch-Programm

Juni 2015

Das Energieprojekt Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte  des Caritasverbandes Oldenburg-Ammerland e.V. erweitert sein Angebot um einen Zuschuss für besonders energieeffiziente Kühlgeräte. Im Rahmen eines Stromspar-Checks können Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld und deren Familien jetzt einen 150 Euro-Gutschein für den Kauf eines besonders energieeffizienten Kühlgerätes (A+++) erhalten, wenn das neue Gerät mehr als 200 KWh pro Jahr einspart und das mindestens zehn Jahre alte Kühlgerät fachgerecht entsorgt wird.

Sie möchten sich beraten lassen?
Kontakt:
Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V.
Telefon: 0441 925-4520
E-Mail: stromsparcheck(at)caritas-ol.de

Teilnahmeberechtig am kostenfreien Stromspar-Check sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

Wärme aus Abwasser - bundesweit größtes Projekt in Oldenburg

Mai 2015

Die Nutzung von Abwasserwärme zur Beheizung von Wohngebäuden ist ein Baustein des integrierten Energie-und Klimaschutzkonzeptes (InEKK) der Stadt Oldenburg. Der Projektentwickler Kubus nutzt am Alten Stadthafen das Kanalnetz des OOWV, um mittels Wärmepumpentechnologie seine Gebäude zu beheizen.
Seit 2010 arbeitet der Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg zusammen mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und dem Institut für Rohrleitungsbau (iro) der Jadehochschule an dem Ziel, Abwasserwärmepotentiale in der Stadt Oldenburgausfindig zu machen und Projekte konkret umzusetzen. mehr »

Helene-Lange-Schule erhält Neubau in Passivhausbauweise

Mai 2015

Die Helene-Lange-Schule erhält einen Neubau mit Fachunterrichtsräumen. Die Baumaßnahmen haben begonnen. Es entsteht ein dreigeschossiger Baukörper mit fast 1200 m² Nutzfläche in Passivhausbauweise. Die Kosten werden mit 4,6 Mio. Euro veranschlagt. Nach den Sommerferien 2016 soll der Neubau in Betrieb genommen werden. Im Passivhausstandard errichtete Gebäude zeichnen sich durch eine extrem gute Wärmedämmung aus und damit verbunden einen sehr geringen Wärmebedarf. Der Standard geht zurück auf einen Grundsatzbeschluss des Rates im ersten energiepolitischen Arbeitsprogramm im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Oldenburg vom 27.2.2012 und ist Bestandteil der städtischen Klimaschutzstrategie. Bereits Im Herbst 2009 wurde ein freistehender Erweiterungsbau der Hauptschule Kreyenbrück erstmals in Passivhausbauweise realisiert. Die Stadt unterschreitet damit den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung erheblich in Richtung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden« , die vorschreibt, dass das Passivhaus und Fast-Null-Energiehaus EU-weit zum Standard werden.

Neue InEKK-Broschüre liegt vor

März 2015

Die Stadt hat das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) jetzt als Broschüre veröffentlicht. Auf 36 Seiten werden die umfangreichen Maßnahmenvorschläge des InEKK in den Bereichen Energie und Verkehr leicht verständlich vorgestellt. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Fachdienst Umweltmanagement, Technisches Rathaus, Industriestraße 1. Hier geht es zum Download » (PDF, 6 MB)

 

Energieeffizienzpreis verliehen

Februar 2014

Vier Oldenburger Firmen wurden am 13. Februar mit dem 2014 von der Stadt erstmals ausgelobten Energieeffizienzpreis für Unternehmen ausgezeichnet. Die Verleihung fand mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurätin Gabriele Nießen im Alten Rathaus statt. Mit dem ersten Preis wurde die Corpus GmbH, vertreten durch Dr. Wolfgang Oschkenat, ausgezeichnet. mehr »

Lamberti-Markt bezieht Ökostrom

Dezember 2014

Der Oldenburger Lamberti-Markt geht hier mit gutem Beispiel voran – der Markt wird zu 100 Prozent mit TÜV-zertifiziertem Ökostrom versorgt. Bei einer Strommenge von rund 180.000 kWh beträgt die CO2-Einsparung rund 103 Tonnen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk an die Umwelt. mehr »

500. Stromspar-Check in Oldenburg

August 2014

Die Stromsparhelfer des Caritasverbandes Oldenburg-Ammerland e.V. haben Ende Juli 2014 den 500. Stromspar-Check durchgeführt. Jubiläums-Kundin war eine junge Oldenburgerin, die dank der eingebauten Energiesparartikel jetzt jährlich rund 130 Euro Stromkosten einspart. Mit der 500. Beratung zeigt sich, dass das Energieprojekt in Oldenburg gut angenommen worden ist.mehr »

Kostenfreie Betriebsrundgänge

März 2014

Im Rahmen der Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes spielt der Unternehmenssektor eine wichtige Rolle. Der als Klimaschutzstelle fungierende Fachdienst Umweltmanagement hat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung im März 2014 damit begonnen, die Initiative „Klima(+)Oldenburg“ mit neutralen und kostenlosen Informations- und Serviceangeboten auch auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auszuweiten. mehr »

Gutscheinheft für bewusste Konsumenten und Klimaschützer

Dezember 2013

Mit wenig Aufwand kann sich jede Oldenburgerin und jeder Oldenburger in einen bewussten Konsumenten und Klimaschützer verwandeln. Das etwas andere Gutscheinheft K O S T B A R, das von der Stadt Oldenburg unterstützt wurde, will dafür einen praktischen Anreiz schaffen. Es listet über 108 Partner auf, die alle in Oldenburg oder der Umgebung mit regionalen, biologischen, fairen, sozialen oder klimaschonenden Produkten und Dienstleistungen handeln. Herausgeber und Initiator ist der Verein Transfer. Mehr auf den Herausgeberseiten » (Direktlink)

Klimaschutzarbeit der Stadt vor erneuter internationaler Auszeichnung

Dezember 2013

Seit 2006 nimmt Oldenburg am eea-Zertifizierungsprozess teil. Oldenburg wurde im Jahre 2008 erstmals mit 64 Prozent zertifiziert und mit dem EEA-Award in Silber ausgezeichnet. 2010 hatte Oldenburg bereits das vierte energiepolitische Arbeitsprogramm in Folge beschlossen und erreichte 83 Prozent der möglichen Punkte. Damit wurde die Stadt Oldenburg mit dem EEA-Award in Gold belohnt. 2011, 2012 und 2013 fanden jeweils interne Audits statt, bei denen Oldenburg immer die 75 Prozent-Marke übertraf. Nach aktuellem Re-Audit » (PDF, 148 KB) liegt Oldenburg nun bei 80 Prozent und damit wieder weit über der erforderlichen 75 Prozent -Zielerreichung für ein Gold-Zertifikat. Im Dezember 2013 hat sich Oldenburg für die Re-Zertifizierung Gold in 2014 angemeldet. mehr »

Oldenburg startet Ökostromkamapgne

November 2013

Damit bis zum Jahr 2020 der Ökostromanteil von 3 Prozent (2011) auf 8 Prozent in Oldenburg steigt, ist in Oldenburg eine mehrjährige Ökostromkampagne gestartet. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Oldenburgerinnen und Oldenburger zu einem Ökostromwechsel zu bewegen und anbieterunabhängig zu beraten. mehr »

Neuer mehrsprachiger Flyer zum Energieberatungsangebot der Stadt

September 2013

In sieben verschiedenen Sprachen können Sie sich jetzt über die Energiesparberatung der Stadt Oldenburg informieren. Ob in Englisch, Persisch, oder Russisch: Im neuen mehrsprachigen Flyer » (PDF, 1,2 MB) finden Sie alle wichtigen Informationen zu den städtischen Ansprechpartnern und Beratungszeiten. Eine Übersicht zum Energieberatungsangebot der Stadt finden Sie auch in den neu herausgegebenen Flyern:

Flyer Energieberatung für Haus- und Wohnungseigentümer und Vermieter » (PDF, 2,5 MB)
Flyer Energieberatung für Mieter und Eigentümer » (PDF, 1,4 MB)
 

Energie- und CO2-Bilanz für Oldenburg

Mai 2013

Die Energie- und CO2 Bilanzierung wurde für den Zeitraum 1990 bis 2011 fortgeschrieben. Die Kohlendioxidemissionen bewegen sich nach einem Höchststand um die Jahrtausendwende von 2007 bis 2010 etwa auf gleichem Niveau wie 1990. Für 2011 ist gegenüber diesem 4-Jahres-Zeitraum allerdings ein Anstieg der Emissionen zu verzeichnen; gegenüber 1990 beträgt der Anstieg 6,7 Prozent (witterungsbereinigt). Die CO2-Emissionen pro Kopf sind ebenfalls von 2010 auf 2011 angestiegen; sie liegen aber mit 7,5 Tonnen 7,4 Prozent unter dem Wert von 1990 und unterschreiten damit  den bundesweiten Wert um 19 Prozent! Somit kann man unter Berücksichtigung der dynamischen Entwicklung der Stadt von einem positiven Ergebnis sprechen. mehr »

Studie zur Wirtschaftlichkeit von Wärmedämmungen

Februar 2013

Stadt sieht sich in Klimaschutzstrategie bestätigt/Beratung für Bürger
Wärmedämmung ist ein Thema, das viele Hausbesitzer interessiert. Und durch eine Erhöhung der Sanierungsrate kann auf örtlicher Ebene ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz erreicht werden. Die Stadt Oldenburg sieht sich in ihrer Klimaschutzstrategie bestätigt. Darauf verweist Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. mehr »

Stadt im European Energy Award wieder auf Goldkurs

Dezember 2012

Nachdem Oldenburg bereits 2011 mit dem European Energy Award® Gold durch das in Zürich ansässige Forum European Energy Award ausgezeichnet wurde und unter den bundesweit teilnehmenden Städten einen Spitzenplatz belegte, zeigt das diesjährige zweite Re-Audit mit 81% der erreichbaren Punkte wieder ein überdurchschnittliches Zwischenergebnis. Damit nimmt die Stadt Kurs auf die Bewerbung für eine erneute internationale Gold-Zertifizierung im nächsten Jahr.

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Wärme aus Abwasser: Suche nach Standorten für Wärmetauscher in Oldenburg

November 2012

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und das Institut für Rohrleitungsbau Oldenburg e.V. (iro) möchten dazu beitragen, das Potential von Wärme im Abwasser für die Beheizung von Gebäuden in Oldenburg zu nutzen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen die Möglichkeiten für den Einsatz von Wärmetauschern im Kanalnetz auf gesamtstädtischer Ebene untersucht werden.
In den kommenden zwei Jahren wird für Oldenburg eine geobasierte Methode zur Lokalisierung von Standorten entwickelt. Zielsetzung des Projektes ist, eine möglichst optimale Platzierung von Wärmetauschersystemen im Gebiet der Stadt Oldenburg vorzuschlagen.

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, des Ministerie van Economische Zaken, Landbouw en Innovatie der Niederlande, der Provinz Fryslân und der Provinz Groningen kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programm-Management INTERREG bei der Ems Dollart Region (EDR).

Das Projekt ist auch im InEKK-EPAP1 verankert. Der Fachdienst Umweltmanagement unterstützt die Erarbeitung des Abwasserwärmekatasters durch Informationsbeschaffung und ist intensiv darum bemüht, Vorhabenträger für diese Form der neuartigen klimafreundlichen Wärmegewinnung und deren Umsetzung zu interessieren und mit den Experten des OOWV und IRO in Kontakt zu bringen.

Norddeutscher Klimaatlas Informiert über künftigen Klimawandel

November 2012

Können Stürme an Nord- und Ostseeküste in den nächsten Jahrzehnten heftiger werden? wie können sich Niederschläge, Temperaturen und die Sonnenscheindauer künftig ändern? Solche konkreten Fragen zur Klimaentwicklung im Norden Deutschlands beantwortet der Norddeutsche Klimaatlas.

Der Klimaatlas ist ein digitaler Internetatlas. Er ist interaktiv konzipiert, so dass Ihre Fragen im Vordergrund stehen. Antworten werden in Form von übersichtlichen Karten und kurzen Zusammenfassungen geliefert.

Hier geht es zum Klimaatlas » (Direktlink)

Klimaschutzmanager/in für Oldenburg

Oktober 2012

Im Oktober wurde eine Stelle für die beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oldenburg ausgeschrieben. Konkret geht es um 10 ausgewählte Maßnahmen im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, Industrie(GHDI), die innerhalb des zunächst auf 3 Jahre begrenzten Projektzeitraums konzipiert und angeschoben werden sollen mit folgenden Zielen: Qualifizierungsangebote für örtliche Handwerksbetrieben, Entwicklung eines festen Programmangebotes für Info-Veranstaltungen für den GHDI-Sektor, Bildung eines örtlichen Handwerker-Qualitätsnetzwerkes und eines Energie-Netzwerk für öffentliche Akteure, Energieeffizienztische für Unternehmen, Initiierung erster konkreter Maßnahmen im Bereich Energiecontrolling, Technikbestand, Beleuchtung, Mitarbeiterinformationen über Energieeinsparmöglichkeiten in Unternehmen. Die Maßnahmen
sollen durch wirksame Kommunikation und Presse verbreitet werden. Auf der Basis einer Evaluierung soll für alle Maßnahmen ein Verstetigungskonzept erstellt werden.

Es handelt sich um ein definiertes Klimaschutzprojekt, das im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative finanziell gefördert wird. "

Die Bewerbungsfrist endete am 2.11.2012