Kommunaler Passivhausstandard (EPAP)

Kategorie: Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Projektbeschreibung: Das Passivhaus ist ein besonders gut gedämmtes Niedrigstenergiehaus. Es benötigt im Jahr nicht mehr als etwa 15 kWh Heizwärme pro Quadratmeter. Passivhäuser haben sich inzwischen vielfach bewährt. Als Wohngebäude, als Bürohäuser, als Schulgebäude und sogar als Fabrikhallen. Im Herbst 2009 wurde ein freistehender Erweiterungsbau der Hauptschule Kreyenbrück in Passivhhausbauweise realisiert. Es handelt sich um das erste Bauvorhaben der Stadtverwaltung, das in diesem zukunftsorientierten Standard errichtet wurde. Als Faustregel gilt, dass mit einem Mehraufwand von 5-10 Prozent der Bauwerkskosten gerechnet werden muss. Im Zusammenhang mit dem ersten Energiepolitischen Arbeitsprogramm (2012/2013) hat der Rat der Stadt Oldenburg am 23. Juli 2012 den Beschluss gefasst, zukünftig grundsätzlich alle Neubauvorhaben nur noch im Passivhausstandard zu errichten.
Bis 2017 wurden 3 Neubauten im PH-Standard errichtet (Klassentrakte bei IGS Flötenteich und GS Dietrichsfeld-Erweiterung, Helene-Lange-Schule –Erweiterung); bei 6 weiteren errichteten bzw. sich in Planung befindlichen Objekten wurde der PH-Standard knapp verfehlt (Kita Babenend, Ostring, Wieselweg, Beverbäker Wiesen, Erweiterungsbau Grundschule Harlinger Straße, Ersatz-Neubau Grundschule Nadorst) und bei 11 Objekten nicht realisiert (wirtschaftliche Realisierung nicht darstellbar zum Beispiel aufgrund der Gebäudeausrichtung auf dem Grundstück, Anschluss an vorhandene Haustechnik oder ungeeignete Mensa-Nutzung). In der Planung befand sich 2017 ein weiteres Passivhausprojekt.

CO2-Wirksamkeit: Es konnten vom EGH bislang keine Angaben gemacht werden. Im InEKK-Maßnahmenpaket 6 (1 von 2 Maßnahmen) 500 Tonnen pro Jahr.

Ansprechpartner: Eigenbetrieb für Gebäudewirtschaft und Hochbau der Stadt Oldenburg