Die Durchführung der Straßenbeleuchtung ist in der Stadt Oldenburg der EWE Energie AG übertragen worden. Das Beleuchtungsniveau liegt auf Wunsch der Stadt Oldenburg circa 50 Prozent unterhalb der geltenden Norm. 2014 gab es in Oldenburg 13686 Lichtpunkte mit einem Gesamtverbrauch von 3,1 Millionen Kilowattsunden. Seit 2004 ging der Verbrauch um 17 Prozent zurück, obwohl die Anzahl der Lichtpunkte um 6 Prozent zunahm. Aus wirtschaftlichen Gründen sind bis 2004 überwiegend Quecksilber-Hochdrucklampen eingesetzt worden (weißes Licht). Schon seit 2005 werden der neuen Effizienzanforderung genügende Leuchtstofflampen und Metalldampflampen eingesetzt. Die wichtigsten Kennzahlen der letzten Jahre sehen Sie hier » (PDF, 42 KB)

Mit der EG-Verordnung Nr. 245/2009 vom 18. März 2009 werden als ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz neue Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Leuchtmitteln festgelegt. Leuchtmittel, die die Energieeffizienzanforderungen nicht erfüllen, dürfen ab den in der Verordnung festgelegten verschiedenen Zeitpunkten (2010 bis Anfang 2017) nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Die Verordnung hat erhebliche Auswirkungen auch auf die öffentliche Beleuchtung in der Stadt Oldenburg. Rund 3.400 Leuchten können umgerüstet werden, weil sie noch keine 30 Jahre alt sind. Rund 6.100 Leuchten müssen aber insgesamt erneuert werden, weil eine Umrüstung aus wirtschaftlichen Gründen wegen der zu geringen Restnutzungsdauer nicht in Betracht kommt. Wenn die Umrüstungs- und Erneuerungsmaßnahmen realisiert sind (Quecksilberdampflampen dürfen ab Anfang 2015 nicht mehr in den Handel gebracht werden, Lagerbestände können verbraucht werden), sinkt der Energiebedarf der öffentlichen Beleuchtung im Vergleich zu heute um annähernd 25 Prozent auf dann circa 58 W/Lichtpunkt! Auf die einzelne Leuchte bezogen kann der Bedarf bei gleich bleibendem oder besserem Beleuchtungsniveau sogar um bis zu 50 Prozent sinken.
Ende 2011 waren in Oldenburg energieeffiziente Leuchtmittel installiert.

Hier geht es zur Anfrage und Auskunft zur energieeffizienten und nachhaltigen Straßenbeleuchtung in Oldenburg (Ausschussvorlage vom 3. Oktober 2014) » (PDF, 164 kB)

Seit dem 1. Januar 2013 wird die Straßenbeleuchtung zu 100 Prozent zertifizierten Ökostrom betrieben, verbunden mit einer bilanziellen CO2-Reduktion von rund 1.900 Tonnen jährlich.

Information zur neuen LED-Straßenbeleuchtung      
Künftig werden zunehmend LED-Straßenleuchten eingesetzt werden. Auch die Stadt Oldenburg beteiligt sich an dieser Entwicklung und hat damit begonnen, die LED-Technik einzusetzen:

Bereich Alexandersfeld im Wohnquartier zwischen der Leuchtenburger Straße und dem Schwarzen Weg (51 Leuchten),

Im Wohnquartier südlich der Bümmersteder Tredde - Wachholderweg, Waldmannsweg (59 Leuchten),

Auguststraße/Ziegelhofstraße bis Jägerstraße (45 Leuchten),
Rad-Fußwegverbindung zwischen der Straße Am Schießstand und dem Gartentorteich (6 Leuchten).

Der Marschweg wurde im Abschnitt Gartenstraße bis Gartentorstraße mit LED-Röhren ausgestattet.