Zukunftsquartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp

Kategorie: Stadt

Projektbeschreibung: Die Stadt hat ein „integriertes energetisches Quartierskonzept“ für das Gebiet Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp erstellen lassen. Die mit Bundes- und Landesmitteln geförderte Maßnahme war Teil des energiepolitischen Arbeitsprogramms 2016 im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept. Die Ergebnisse sollen Gebäudeeigentümer im Wege der Beratung im Rahmen eines sogenannten Quartiersmanagements motivieren, wirtschaftlich sinnvolle Vorschläge auf rein freiwilliger Basis kurz- und mittelfristig umzusetzen. Vorgesehen sind unter anderem Informations- und Beratungsangebote im Quartier und auf Wunsch auch bei Bürgerinnen und Bürgern zu Hause. Ziel ist es, die Maßnahmen zur energetischen Gebäude- und Anlagensanierung möglichst warmmietenneutral zu realisieren.
Die Stadt hat 2017 für das Quartiersmanagement einen weiteren Förderantrag bei der KfW-Bank gestellt. Der Antrag wurde in vollem Umfang positiv beschieden, so dass der Maßnahmenbeginn am 1.6.2017 nach Einstellung einer Quartiersmanagerin erfolgen konnte (Förderzeitraum 6/2017 bis 6/2020). Über ein regelmäßig erscheinendes Quartiersblatt werden aktuelle Informationen, Beratungsangebote und Veranstaltungen allen Mietern und Eigentümern im Quartier bekannt gegeben. Mit der Verbraucherzentrale wurde eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung kostenloser Stromsparchecks(in nicht einkommensschwachen Haushalten) geschlossen. Die im Gebiet tätigen Wohnungsbaugesellschaften und andere Projektbeteiligte haben ihre Kooperationsbereitschaft in einer gemeinsamen schriftlichen Vereinbarung zugesagt. Unter anderem wurde 2017 allen 118 Privathauseigentümern eine persönliche Zuhause-Energieberatung angeboten. Dieses Angebot wurde 45 mal angenommen. Eine Energieberatungsstelle im Quartier wurde eingerichtet.

Planung 2018: Weitere Umsetzung der Maßnahmenvorschläge mit Eigentümern und Mietern  gemäß Aktionsplan Energie 2018 » (PDF, 1,7 MB)

CO2-Wirksamkeit: Die derzeitigen Treibhausgas-Emissionen von ca. 5.000 Tonnen können dem Quartierskonzept zufolge in einem „realistischem Szenario“ um etwa 20 Prozent bzw. ca. 950 t/a reduziert werden.

Ansprechpartner: Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement 
Bärbel Dreyer-Schierz Telefon: 0441/235-3893

Beteiligte: Stadtplanungsamt, Wohnungsbaugesellschaften, EWE, Kirchengemeinde, Eigentümer und Mieter im Quartier 

Link: Projektseite »

Dokumente: Konzept Kurzfassung » (PDF, 241 KB)
Konzept Langfassung » (PDF, 6 MB)