Zukunftsquartier Nadorst

Die Stadt Oldenburg hat 2016 ein integriertes Quartierskonzept für das Quartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp in Nadorst entwickeln lassen. Darin werden Energiesparpotenziale und klimaschonende Energieversorgungslösungen untersucht und entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die zukünftig auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Quartiersblatt

Über das regelmäßig erscheinende Quartiersblatt werden aktuelle Informationen, Beratungsangebote und Veranstaltungen im Zukunftsquartier Nadorst bekannt gegeben.

Hier geht es zur 3. Ausgabe vom August 2018 » (PDF, 1,4 MB)
Hier geht es zur 2. Ausgabe vom Januar 2018 » (PDF, 620 KB)
Hier geht es zur 1. Ausgabe 2017 » (PDF, 1 MB)

Energieberatungsstelle im „Zukunftsquartier Nadorst“

Für die Information und Beratung von Bürgerinnen und Bürgern des „Zukuftsquartiers Nadorst“ (im Bereich Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp) hat die Stadt Oldenburg eine Energieberatungsstelle im Gemeindezentrum Nadorst, Hartenkamp 18, eingerichtet. Ziel ist es, vorrangig Eigentümer und Mieter dieses Quartiers, darüber hinaus aber auch aus ganz Nadorst kostenlos und neutral über Möglichkeiten des Energiesparens zu informieren.

Die Energieberatungsstelle ist mit Ausnahme von Ferienzeiten jeden zweiten Dienstag im Monat  von 17 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         
Hier erhalten Sie mehr Informationen zur Energieberatungsstelle im „Zukunftsquartier Nadorst“ mehr »

Haus-zu-Haus-Beratung

Im Rahmen des energetischen Quartierskonzepts für das „Zukunftsquartier Nadorst“ werden allen Hauseigentümern in diesem Wohngebiet kostenlose und neutrale Energieberatungen angeboten. mehr » (PDF, 65 KB)

Integriertes Energetisches Quartierskonzept

Bei der Erstellung des Konzeptes wurde allen Eigentümern und Mietern im Rahmen von zwei Bürgerversammlungen Gelegenheit gegeben, sich über das geplante Vorgehen und Zwischenergebnisse aus erster Hand zu informieren und sich mit eigenen Anregungen an der Planung zu beteiligen. Auch im Rahmen einer Umfrage bestand diese Möglichkeit für alle Haushalte.Die in dem Konzept dargestellten Projekte und Maßnahmen ergänzen sich mit dem geplanten städtebaulichen Sanierungsverfahren in dem Quartier. „Durch eine kontinuierliche Abstimmung der beiden Projekte sind Synergien für eine insgesamt bessere Lebensqualität im direkten und indirekten Lebensumfeld der Quartiersbewohner zu erwarten“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Ich danke allen Projektbeteiligten, den Eigentümern und den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und Unterstützung und hoffe auf eine großangelegte Umsetzung der Maßnahmen, Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.“

Grundlagenermittlung zur Gebäude- und Energieversorgungssituation
Für 13 unterschiedliche Gebäudetypen wurden Steckbriefe erstellt, die Angaben zur Bestandssituation, Modernisierungsmöglichkeiten verschiedener Bauteile sowie eine Kosten-Nutzen-Übersicht enthalten. Das bedeutendste Einsparpotenzial weist die Sanierung von Wohngebäuden bei einer Sanierungsrate im Gebäudebestand von drei Prozent jährlich auf. Die Erweiterung von zwei der vier bestehenden Nahwärmenetze um Blockheizkraftwerke zeigt in einer Modellrechnung das zweithöchste Einsparpotenzial, gefolgt von der Umstellung aller Heizungen, die älter als 20 Jahre sind, auf Brennwerttechnik. Potential sehen die Gutachter zudem in der Verringerung von unnötigen Stromverbräuchen.

Hier geht es zur Kurzfassung » (PDF, 241 KB)
Hier geht es zur Langfassung » (PDF, 6 MB)

Auf welches Gebiet bezieht sich das Konzept genau?
Das Quartierkonzept bezieht sich auf den Geltungsbereich der „Vorbereitenden Untersuchung“ gemäß § 141 BauGB zwecks Erarbeitung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes als Grundlage für die Bewerbung auf eine Aufnahme in die Städtebauförderung.

Was soll mit dem Quartierskonzept erreicht werden und wie geht es weiter?
Aufgabe des auf drei Jahre angelegten Quartiersmanagements ist es, alle Grundstückseigentümer, aber auch Mieterinnen und Mieter zu überzeugen und zu motivieren, die Maßnahmenvorschläge umzusetzen und von Fördermöglichkeiten zu profitieren. Die im Gebiet tätigen Wohnungsbaugesellschaften und andere Projektbeteiligte haben ihre Kooperationsbereitschaft in einer gemeinsamen Vereinbarung zugesagt.

Vorgesehen sind unter anderem Informations- und Beratungsangebote im Quartier und auf Wunsch auch bei Bürgerinnen und Bürgern zu Hause. Ziel ist es, die Maßnahmen zur energetischen Gebäude- und Anlagensanierung möglichst warmmietenneutral zu realisieren. Die Stadt hat für das Quartiersmanagement bereits einen Förderantrag bei der KfW-Bank gestellt. Der Antrag wurde mittlerweile in vollem Umfang positiv beschieden, so dass der Maßnahmenbeginn am 1. Juni 2017 nach Einstellung einer Quartiersmanagerin erfolgen kann.

Gibt es einen Zusammenhang mit dem geplanten Sanierungsgebiet?
Beide Verfahren sind eigenständig und unabhängig voneinander. Es ergeben sich aber positive Wechselwirkungen und Synergien.
In einem Sanierungsgebiet kann eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Außer möglichen Maßnahmen im öffentlichen Raum, sollen natürlich Investitionen im privaten Bereich zur Instandsetzung und Modernisierung und somit in die energetische Ertüchtigung von Gebäuden erfolgen. Das wird zum Beispiel durch die steuerlichen Anreize, die die Festlegung eines Sanierungsgebiets ermöglicht, erreicht: Die Kosten einer Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme die mit der Gemeinde abgestimmt ist, können nämlich nach dem Einkommenssteuergesetzt erhöht steuerlich abgesetzt werden. In einem Sanierungsgebiet können bis zu 100 Prozent der Modernisierungskosten einer Gebäudemodernisierung steuermindernd geltend machen. Die hohe Sonderabschreibung ist für Eigentümer ein starker Anschub, zusammen mit Eigenmitteln, günstiger Finanzierung und Förderung über zum Beispiel Wohnraumförderung und KfW eine Gebäudemodernisierung umzusetzen. Das vom Rat mittlerweile festgesetzte Sanierungsgebiet ist aber nicht vollständig deckungsgleich mit dem Geltungsbereich des Quartierskonzeptes.

Hier geht es zum Geltungsbereich des Sanierungsgebietes »

Wird es Fördermittel für die energetische Sanierung geben?
Es gibt Förderprogramme von KfW, BAFA, N-Bank und Stadt Oldenburg, die bereits jetzt in Anspruch genommen werden können. Gebäude- und Wohnungseigentümer in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet können außerdem von Sanierungsmitteln profitieren sowie von steuerlichen Vorteilen. Dieses konzentrierte Angebot stellt für alle Interessierten In dem Quartier eine einmalige Chance dar. Im Rahmen des Quartiersmanagement wird es detaillierte Informationen über die verschiedenen Fördermöglichkeiten geben.

Kann man sich schon jetzt beraten lassen?
Kostenfreie Energieberatungen bietet die Stadt im Rahmen der Initiative Klima(+)Oldenburg bereits jetzt an, und zwar bei der Klima(+)Beratungsstelle im Fachdienst Umweltmanagement, Industriestraße 1, nach telefonischer Vereinbarung. Hier geht es zum Energieberatungsangebot der Stadt »

oder vor Ort im Rahmen des Oldenburger Energiechecks im Wege einer Expertenberatung vor Ort. Hier geht es zum Oldenburger Energiecheck »

Wer ist bei der Stadt Ansprechpartner?
Bärbel Dreyer-Schierz
Fachdienst Umweltmanagement / Klimaschutzstelle
Industriestraße 1 a / Zimmer 121

Telefon: 0441 235-3893
E-Mail: baerbel.dreyer-schierz(at)stadt-oldenburg.de

Reiner Dunker
Fachdienst Umweltmanagement / Klimaschutzstelle
Industriestraße 1 a / Zimmer 112

Telefon: 0441 235-3244
E-Mail: reiner.dunker(at)stadt-oldenburg.de

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