Bornhorster Seen

Im nordöstlichen Stadtbereich Oldenburgs liegen die Bornhoster Seen. Östlich der Seen schließt sich Nieder- und Hochmoor an, welche durch Wiesen, Weiden, Wälder und Gebüsch, sowie durch Brachflächen geprägt ist. Die Bornhorster und Donnerschweer Wiesen sind ausgedehnte Grünlandgebiete in der Niederung der Unteren Hunte. Gemeinsam bilden sie einen Teil des Landschaftsschutzgebietes „Oldenburg-Rasteder Geestrand“.

Entstanden sind die Seen zwischen 1973 und 1976, als Füllsand für den Bau der Autobahnen A 29 und der sogenannten „Nordtangente“ benötigt wurde. Die Größe der Wasserflächen beider Seen beträgt insgesamt circa 66 Hektar.

Regenrückhaltebecken und Schutzgebiet
Der Große Bornhorster See ist der größte See im Oldenburger Stadtgebiet. Dieser See dient sowohl als Regenrückhaltebecken für Oberflächenwasser, als auch als Schutzgebiet. Es besteht jedoch die Möglichkeit zum Segeln oder Surfen. Am See befindet sich ein Bootsanleger des Universitäts Segel Club Oldenburg. Die Vielfältige Landschaft lädt zum Naturerleben auf verschiedenste Weise ein. Der Spaziergang oder die Radtour um den See herum ist etwa vier Kilometer lang.

Baden im Kleinen Bornhorster See
Der Kleine Bornhorster See liegt ebenfalls im Landschaftsschutzgebiet „Oldenburg-Rasteder Geestrand“. Er ist als Badegewässer ausgewiesen (DLRG vor Ort) und besitzt neben diversen Liegeflächen im Grünen einen Sandstrand mit einem kleinen Kiosk. Ein schöner Rundweg, der von Spaziergängern und Joggern gleichermaßen genutzt wird, ist ebenso vorhanden wie diverse Angelmöglichkeiten.